hört auf zu knallen - 2026
Shownotes
Zum ersten Mal seit Jahren hat Feli keine Vorsätze für das neue Jahr. Kein Rebranding, kein „Ich muss alles ändern“. Stattdessen reflektiert sie, was sie gelernt hat: alleine stark zu sein, Menschen zu vertrauen, aus der Komfortzone zu gehen und sich selbst weniger fertig zu machen. Nur Silvester stresst sie. Berlin an Silvester ist sowieso immer Horror und eigentlich hat sie null Lust auf den ganzen Zwang, irgendwas Besonderes zu machen. Aber ist das nicht irgendwie bei jedem so? Eine ruhige, ehrliche Folge über Wachstum ohne Zwang. It's not that deep.
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Transkript anzeigen
00:00:02: Hallo ihr Hübschen.
00:00:06: Das kann ich echt sein, dass ich das gerade erzähle.
00:00:12: Mein heutiger Ohrwum scheint ein Ohrwum zu sein, der nicht besonders bekannt ist.
00:00:17: Ich habe das gerade gesungen.
00:00:19: Ich habe hier immer meine Mausie mit im Studio, mit dem Mitarbeiterinnen von mir.
00:00:22: Wir sitzen hier immer erst ganz kurz zusammen und dann richten wir das alles hier ein, mit dem Licht, dass hier alles schön passt.
00:00:28: Und dann geht es immer, wenn ich die Podcastwahl aufnehme.
00:00:30: Und ich war gerade so sehr, oh mein Gott, kennst du diesen Song?
00:00:32: Ich habe sehr tagen Ohrwum davon.
00:00:36: I need to see you and fail you next to me.
00:00:44: Blah, blah, blah, das war jetzt gerade gar nicht der Refrain.
00:00:46: Deswegen bricht das nicht, dass ich euch das vorgesungen habe, weil das wird jetzt niemand kennen.
00:00:49: Aber der Refrain ist so, girl, is it easy to love me now?
00:00:54: Would you love me if I was down and out?
00:00:57: Will you still have love for me?
00:01:00: Oh, twenty-one questions heißt der Song von Fifty Cent.
00:01:04: Ich glaube nicht, dass der Nischig ist.
00:01:05: Ich glaube nur, dass der so ein bisschen Nischig vielleicht in Deutschland ist, weil man den da nicht so kennt.
00:01:09: Aber hört euch diesen Song mal an.
00:01:10: Also quasi, einundzwanzig Fragen auf Englisch.
00:01:13: Twenty-one questions heißt der Song.
00:01:15: Mega, mega, mega der Banger.
00:01:17: Und ich habe die ganze Zeit ein Orbum von diesem Song.
00:01:19: Der flowt so krass.
00:01:20: Ich höre dann immer so über meine Boxen zu Hause.
00:01:22: und ich sage, ich will schon am Tanzen und fühle mich total cool und der lässt mich so cool fühlen.
00:01:26: Songs lassen eine immer so unterschiedlich fühlen und dieser Song lässt mich unglaublich cool fühlen.
00:01:31: Ich hatte generell letztens eine Konversation mit jemandem.
00:01:33: Da wurde mir gesagt, dass die Person das Gefühl hat, dass mir Musik generell ziemlich wichtig ist.
00:01:38: Weil ich hab festgestellt, es gibt Menschen, die hören zwar Musik, aber gar nicht so richtig intensiv.
00:01:43: Ich hab zum Beispiel einen Freund, der hört Musik und achte nicht auf den Text, was ich total verrückt finde.
00:01:49: Ich bin so eine, wenn ich Musik höre, ich höre ohne Nomalkrass auf den Text.
00:01:52: Ich könnte niemals ein Song hören, der eine gute Melodie hat, der einen coolen Flow hat, aber einen richtig beschissenen Text.
00:01:58: Ich könnte das im Club so vielleicht ein bisschen abweiern und da irgendwie cool mit tanzen.
00:02:01: Aber wirklich so, dass ich das auf Ernst höre, so meine Playlist mache, kann ich nur mit Songs, die ich wirklich vom Text her fühle, Melodie her fühle.
00:02:09: Und ich bin schon sehr, sehr Musikerfrieden.
00:02:11: Musik hat spielt für mich eine wirklich große Rolle.
00:02:13: Und ich höre auch morgens, wenn ich aufwache, direkt Musik.
00:02:15: Ich höre, wenn ich spazieren gehe, natürlich Musik.
00:02:18: Ich höre ab und zu auch im Podcast, aber ich bin schon auch eher so ein bisschen auf der... Musikseite.
00:02:23: Ich finde es total krass, dass für manche Leute Musik gar nicht so eine große Rolle spielt.
00:02:27: Und auch wenn er mir dann immer so sagt, dann sitzen wir im Auto und der macht dann ein Song an, ich so, boah, die kannst du so was hören.
00:02:33: Hast du gehört, was er da gerade gesagt hat?
00:02:34: Und er ist so, nee, ich achte nie auf den Text.
00:02:36: Mir sind Texte total egal.
00:02:38: Würde mich sehr interessieren, ob das bei mehr Leuten so ist.
00:02:40: Weil auch wenn ich spreche, ich spreche schon ziemlich gut Englisch und dann ist das für mich immer so auch englische Songs.
00:02:44: Kann ich nicht hören, wenn die einen weirden Text haben, mit dem ich irgendwie nicht relating kann oder den ich nicht irgendwie so ein bisschen cool finde.
00:02:49: Und der Song, den kenn ich schon seit Jahren dieser ... und das für mich einfach so cool.
00:02:54: Ich höre den und fühle mich so wie die.
00:02:55: Die coolste Dame im Club einfach.
00:02:57: Der floht richtig.
00:02:58: Wirklich könnt ihr euch mal nach dieser Podcastfolge, aber bitte erst, ne, ihr hört euch diese Podcastfolge jetzt schön brav an.
00:03:04: Nach der Podcastfolge könnt ihr da mal reinhören.
00:03:06: Ich frag mich an der Stelle, wie kann man so viel Glück haben wie ich?
00:03:09: Ich bin ja gerne so hier Lucky Girl Syndrome, ne, hab ich auch mal eine Podcastfolge so gelernt, könnt ihr euch anhören.
00:03:13: Ich rede mir immer ein, ich hab immer Glück.
00:03:15: Egal, was für Situation ich habe, ich drehe mir das immer so, oh mein Gott, ich habe immer Glück.
00:03:20: Und jetzt ist schon wieder so eine Sache, da denke ich schon seit Tagen drüber nach, ich hab so einen Glück, ich hab eine Podcast- an Weihnachten.
00:03:27: Und diese Podcastfolge heute, wie ihr vielleicht merkt, kommt an Silvester Online.
00:03:31: Ich hab mir einfach mal die zwei wichtigsten geilsten Tage des Jahres gesaved, um eine Podcastfolge hochzuladen, weil ich eben das Glück habe, dass meine Podcastfolgen immer Mittwoch online gehen und zufälligerweise war dieser Mittwoch jetzt auch einmal Weihnachten und Silvester.
00:03:44: Finde ich hammergeil.
00:03:45: Ich freue mich, dass wir hier zusammen sitzen.
00:03:48: Silvester ist, finde ich, ein ganz toller Tag, ein ganz beschissener Tag, aber auch.
00:03:52: Muss ich mich jetzt an der Stelle auch noch mal aufregen.
00:03:54: Silvesterplanungen, die ich jetzt hier schon wieder in den vergangenen Monaten mit meinen Freunden durchgemacht habe, ist den Stress wirklich nicht wert.
00:04:02: Es ist die Streitereien auch nicht wert.
00:04:04: Silvesterplanung ist immer, da lebst du im Brennpunkt.
00:04:07: Du bist mitten im Brennpunkt.
00:04:09: Es ist eine hitzige Sache.
00:04:10: Jeder hat eine andere Vorstellung.
00:04:12: Silvester ist immer so ein bisschen das Thema.
00:04:14: Es ist Jahresumschwung.
00:04:15: Und jeder macht ein Silvester irgendwas.
00:04:17: Also selbst wenn du nur zu Hause bist, machst du trotzdem irgendwas Besonderes, dass man irgendwie ragletzig macht, dass man keine Ahnung, zwölf Trauben unterm Tisch frisst, weil man hofft, dass man dadurch nichtses glück in der Liebe hat.
00:04:28: Ich finde wirklich, hab ich auch jetzt beobachtet, Familie, Freunde und so weiter, jeder macht irgendwas an Silvester.
00:04:35: Und dadurch, dass man in seinem Kopf hat, Silvester ist was superbesonderes, ist dieser Druck riesengroß, dass man eine gute Party oder eine... gute Aktivität für diesen Abend hat.
00:04:46: Ich finde wirklich, das ist das Ding mit Silvester, warum man sich so schwer tut, irgendwas zu finden.
00:04:50: Die Erwartungen sind einfach riesig.
00:04:52: Ich kann euch ja einmal so in meine Planung irgendwie hier mit reinlassen.
00:04:56: für mich was wichtig, dass ich mit meinen besten Freunden zusammen bin.
00:04:58: Ich finde, Weihnachten ist immer Familienzeit.
00:05:02: Unser Wester ist dann wirklich, dass man so mit seinen Freunden verbringt.
00:05:05: Und mein Traum wäre gewesen, nicht mit meinen besten Freunden, sondern mit meiner gesamten Freundesgruppe.
00:05:09: So, dann hat's hier schon mal angefangen, ne?
00:05:11: Hat man sich mal rumgefragt, was macht ihr in dem Wester?
00:05:14: Jeder hat was anderes gemacht.
00:05:15: Jeder hatte irgendwelche anderen Pläne, heißt unsere gesamte Freundesgruppe hat sich schon mal komplett zerspalten.
00:05:20: Da hatte ich schon Bauchschmerzen.
00:05:21: Da dachte ich mir schon, ja, herzlichen Glückwunsch, der eine weiß gar nicht, was er macht, der andere hat sich da schon... irgendwo reingemietet in so einem Haus für ein paar Freunde von mir.
00:05:28: Ich dachte mir ja scheiße, also kriegen wir schon mal nicht hin, dass wir die ganze Meute hier irgendwie zusammengetrommelt haben.
00:05:33: Das war dann Dilemma Nummer eins.
00:05:35: Dann habe ich gesagt, okay, ich liebe meine ganze Freundesgruppe natürlich sowieso, aber für mich ist es schon so am wichtigsten, dass ich in erster Linie irgendwie mit meinen besten Freunden zusammen bin.
00:05:42: Weil letztes Jahr waren wir auch zusammen und also ich finde man hat immer so keine Ahnung, ob das jetzt die beste Freundin ist, beste Freund oder so oder vielleicht auch der Partner.
00:05:49: Ich finde man hat immer so eine Person, bei denen sagt man so, Ja, ist eigentlich egal, wohin ich mit dir gehe, mit dir ist überall witzig und ich möchte schon so diesen besonderen Tag irgendwie mit dir gemeinsam verbringen.
00:05:57: Dann hab ich gesagt, ja, also ich möchte auf jeden Fall mit dir zusammen was machen, dann kommt der mir an, ne?
00:06:03: Die kleine Drecksrate.
00:06:04: Da dachte ich wirklich, ich hör nicht richtig.
00:06:06: Ja, ich sag dir ganz ehrlich, ich möchte eigentlich an Sylvester dieses Jahr gar nichts machen.
00:06:10: Da dachte ich wirklich, ich werd nicht mehr.
00:06:12: Hat er mir das wirklich am Telefon gesagt?
00:06:14: Also nee, eigentlich möchte ich jetzt dieses Jahr doch irgendwie gar nichts mehr machen.
00:06:18: Mir ist das immer ein bisschen zu viel mit diesem ganzen Silvester-Stress und ich mag jetzt auch nicht feiern gehen.
00:06:23: Sagt er mir, ne?
00:06:24: Der letztes Wochenende noch feiern war.
00:06:26: Er will mir sagen, Nee, Ansel, wirst du das nicht machen?
00:06:29: Du warst letzte Woche erst feiern.
00:06:30: Ist nicht so, dass du nie feiern gehst.
00:06:32: Und dann, dass man sagt, okay, er braucht es einfach.
00:06:34: Er ist einfach nicht der Feiermensch.
00:06:35: Na, na, na, er geht öfter feiern.
00:06:37: Und dann wollte er mir hier weiß machen, dass er ein Silvester nichts machen möchte.
00:06:40: Da bin ich wirklich dann sauer geworden, hab ich gesagt, also, ich werde mich auf keinen Fall mit dir alleine hier in deine Butze setzen.
00:06:46: Und wir machen uns hier irgendwie nur was zu essen oder so was.
00:06:48: Ich muss rausgehen.
00:06:49: Ich bin FOMO Endlevel.
00:06:51: Wenn ich dann irgendwelche Storys sehe, dass Leute auf Partys sind, auf die wir eigentlich hätten gehen können, kann ich nicht.
00:06:55: kann ich beim besten will nicht, aber andererseits möchte ich wie gesagt mit ihm Silvester halt verbringen.
00:07:01: Ja Ende des Liedes, ich musste ihn so krass bearbeiten und so sehr überreden, dass wir jetzt auf eine Hausparty heute gehen.
00:07:08: Und ein Freund von uns, der zieht bald aus seiner Wohnung aus und hat sich dann nochmal entschieden, so als allerletztes Ding in dieser Wohnung nochmal eine richtig geile Silvesterparty zu schmeißen.
00:07:18: Und ich finde, Housies sind sowieso ganz toll.
00:07:21: Genau, da gehen wir dann eben hin heute Abend.
00:07:22: Ich freue mich extrem.
00:07:24: Er meinte, das wird ein ganz entspannter Vibe, Outfit und so was entspannt.
00:07:27: Wir werden da abholen wie die größten Divas.
00:07:30: Also wir werden uns richtig rausputzen.
00:07:31: Ich freue mich.
00:07:32: Ich bin wirklich jedes Jahr aufs Neue total abgefuckt von Silvester.
00:07:36: Andererseits finde ich es aber irgendwie... auch schön, dass jeder so Taten dran hat und jeder irgendwie was machen will.
00:07:41: Und das ist ja doch schon auch so ein magischer Moment.
00:07:44: Eigentlich ist, bin ich immer so ein bisschen zweigeteilt, weil ich mir einerseits so denke, Silvester bedeutet eigentlich gar nichts.
00:07:49: Also das ist einfach nur irgendeinen Tag.
00:07:51: an dem sich halt das Datum so ändert.
00:07:53: Aber eigentlich ist Silvester wirklich so unbedeutend.
00:07:55: Das ist ein Tag wie jeder andere.
00:07:57: Ich muss sagen, ich bin gar kein Fan von diesen ganzen Feuerwerksachen.
00:08:00: Das ist ja das, was den Tag auch so ein bisschen besonders macht.
00:08:02: Ich hasse Feuerwerk.
00:08:03: Ich hasse Feuerwerk leider enorm.
00:08:05: Ich hatte schon immer Angst vor Feuerwerk, weil ich einfach früher schon immer mitbekommen habe, wie viele Menschen sich so krass verletzt haben mit diesem ganzen Zeug.
00:08:13: Also jedes Jahr an Silvester verlieren Leute Gliedmaßen.
00:08:17: Also ist halt no joke, ich übertreibe jetzt auch nicht.
00:08:19: Leute verlieren ... irgendwie eine Hand oder Arme oder was auch immer, weil sie besoffen sind und sich eine Rakete irgendwie an eigenen Körper knallen oder sonst irgendeine Scheiße.
00:08:29: Die Leute sind einfach besoffen und spielen mit Feuer und mit diesen Böllern und mit diesen ganzen Feuerwerksachen und das ist einfach super gefährlich.
00:08:35: Nicht nur für die Leute, die selbst hünden, sondern halt auch für die Leute, die irgendwie drum herum stehen.
00:08:39: Also ich persönlich, ich habe immer Angst.
00:08:41: Wenn ich bei Leuten dabei bin, die Feuerwerk machen, ich habe einfach immer Angst.
00:08:45: Es ist so laut und natürlich ist es schön, mit anzuschauen, aber denk doch auch mal an die.
00:08:50: Das ist immer das, woran ich denke.
00:08:52: Mein Hund hat jedes Jahr so viel Angst an Silvester.
00:08:55: Die checken ja nicht, was abgeht.
00:08:57: Du kannst ja nicht sagen, keine Sorge, hier passiert jetzt nichts Schlimmes.
00:08:59: Es ist Null Uhr und die Leute knallen jetzt hier ein paar Wöller.
00:09:02: Sondern die hören ja einfach nur diese enorm laute Geräuschkulisse.
00:09:05: Und das hören die ja auch, wenn sie im Haus sind.
00:09:07: Wir haben unseren Hund immer im Haus an Silvester.
00:09:09: Und die kriegt totale Panik.
00:09:11: Bei Hunden ist es ja auch so, die riechen sehr intensiv und die hören auch sehr intensiv.
00:09:15: Und für die ist das, glaube ich, noch viel, viel lauter, wenn die das hören.
00:09:19: eine ganz ungewohnte Situation.
00:09:20: Und ich weiß nur, sie zittert dann immer ganz doll und hat einfach total Angst.
00:09:24: Und die ganzen Tiere im Wald, die haben ja nicht mal irgendwie Comfort, ist ja nicht so, dass die, keine Ahnung, jetzt geknodelt werden können.
00:09:31: Und irgendwie so, also für die ist das ja noch schlimmer.
00:09:34: Oder Vögel.
00:09:36: Tiere, die einfach so vielleicht in der Stadt leben.
00:09:38: In Berlin zum Beispiel gibt es auch ganz oft Füchse, die irgendwie rumlaufen.
00:09:41: Ich finde, wirklich einfach für Tiere und für alte Menschen ist das so ein Pain, der das Ganze nicht wert ist.
00:09:48: Also alte Menschen, die denken, irgendwie ist es hier gerade wieder Weltkrieg, da ausgebrochen ist.
00:09:53: Ich finde, es ist einfach nicht wert.
00:09:54: Diese ganzen schlimmen Dinge, die jedes Jahr aufs Neue an Silvester passieren, sind diesen wunderschönen Anblick nicht wert.
00:10:00: Und ich sage jedes Jahr aufs Neue, warum gibt es nicht einfach ein Feuerwerk?
00:10:06: von der Stadt ganz reguliert, ganz professionell, wunderschön organisiert wird.
00:10:11: Das kann sich jeder angucken, aus der Distanz.
00:10:14: Und that's it.
00:10:15: Sonst lasst uns doch einfach Feuerwerk verbieten.
00:10:17: Ich sag das jedes Jahr aufs Neue.
00:10:19: Warum nicht einfach ein wunderschönes, pompöses, großes Feuerwerk, das wirklich von Profis gezündet wird?
00:10:25: Man kann sich das anschauen und gut ist.
00:10:27: Aber warum muss denn jeder besoffene Dreckstyp in irgendeiner Gasse rumzündeln?
00:10:32: Also es macht einfach für mich wirklich keinen Sinn, wenn es doch wirklich nur um das... diese Schönheit gehen würde, dann könnte man das doch machen.
00:10:37: Aber es geht ja nicht um die Schönheit, sondern es geht darum, dass die gefühlt immer Schwanzvergleich machen mit diesem scheiß Feuerwerk.
00:10:42: Also sorry, aber wie die sich immer darauf abgeilen, wenn die dann hier eine Rakete haben, die irgendwie groß ist und die, ach nee, ich finde, das ist, das ist, nee, wenn mein Mann... So ein Typ ist der Ansevester, sich so für fünfhundert Euro so Knallereizeug kauft.
00:10:57: Sorry.
00:10:57: Ja, ich sag das jetzt auch einfach mal.
00:10:59: Jetzt werde ich wieder ein Tape meines Lebens bekommen von den ganzen Männern.
00:11:01: Aber ich finde, das ist so ein Ich, die geben ihr Taschengeld aus für Sachen, die in einer Sekunde weg sind.
00:11:08: Du zündest das an und das ist weg.
00:11:09: Es ist so für mich, es ist wirklich sinnfrei.
00:11:12: Aber es gibt bestimmt auch Dinge, die Frauen machen, Sachen für die Frauen irgendwie Geld investieren, die Männer sinnfrei finden.
00:11:19: Aber ... Ja, ich mich riechst irgendwie einfach auf, weil sich so viele Menschen immer verletzen oder so viele unschuldige Menschen auch verletzt werden.
00:11:25: Oder wenn ich immer sehe, dass Autos, Raketen auf so Autos geschossen werden oder Raketen in Wohnungen geschossen werden, da habe ich letztes Jahr ganz verrückte Videos in Berlin auch gesehen, ich werde diese ja auch nicht so besser in Berlin verbringen, dass wirklich so Leute Raketen in Wohnungen geschossen haben und das es da dann kurzzeitig gebrannt hat.
00:11:44: generell Silvester in Berlin Horror.
00:11:46: Deswegen, ich war letztes Jahr einmal in Berlin an Silvester und ich werde das nicht nochmal machen.
00:11:50: Also da ist wirklich absoluter Ausnahmezustand, weil die Leute gehen da wirklich komplett crash out.
00:11:56: Also natürlich gibt es ein paar Bereiche, wo weniger viel los ist, aber bei den meisten Bereichen ist es wirklich ... Kein Sylvester-Fan.
00:12:04: Ich bin nicht dieser Sylvester-Fan, was unsere klassische deutsche Ästhetik angeht.
00:12:08: Ich liebe, das ein bisschen eleganter, süßer Sylvester zu feiern.
00:12:11: Wenn man aus so eine unschuldige kleine Hause geht, aber dieser typische dreckige Sylvester-Swag, das ist gar nicht meins.
00:12:17: Auch wenn man dann am nächsten Tag so rumläuft und alles ist einfach nur verdreckt.
00:12:20: Nee, das bin ich nicht so der Fan.
00:12:23: Aber... Jetzt habe ich auch mal genug geranted.
00:12:25: Am Ende des Tages, ihr könnt alle machen, was ihr wollt.
00:12:27: Ich, wie gesagt, finde es schön, wenn es so ein gesamtes Feuerwerk für alle gäbe, wird sich jetzt hier durch diese Podcastfolge nichts tun.
00:12:33: Aber man darf sich einfach mal ein bisschen aufregen.
00:12:34: Als kleine Dame, die irgendwie Angst vor Feuerwerk hat, darf man sich doch auch mal ein bisschen aufregen, nicht hier zehn Minuten lang.
00:12:42: Interessanterweise.
00:12:43: Ich sage euch das ganz ehrlich.
00:12:44: Ich weiß nicht, woran das liegt, aber ich habe bisher keine Vorsätze fürs Jahr.
00:12:49: Ich war sonst eigentlich immer die erste, die gesagt hat, oh mein Gott, rebranding.
00:12:53: Ich möchte unbedingt mich hinsetzen und sagen, was möchte ich verändern?
00:12:57: Was muss ich im nächsten Jahr besser machen?
00:12:59: Ich muss die und die Eigenschaft bekommen.
00:13:00: Ich muss gesünder essen.
00:13:01: Ich muss sportlicher werden.
00:13:03: Ich muss mein Job besser machen oder was auch immer.
00:13:05: Ich hatte immer ... Zu der Ende des Jahres dieses Gefühl von, ich muss jetzt sofort etwas ändern.
00:13:11: Und ich muss mir jetzt meine Vorsätze für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr.
00:13:33: Ich glaube nämlich, dass es die letzten Jahre immer so war, dass es aus einer extrem Unzufriedenheit bei mir entstanden ist, dass ich gesagt habe, ich bin so unzufrieden mit mir, ich bin nicht sportlich, ich muss das ändern, ich muss das ändern, ich muss das ändern.
00:13:43: Und ich war die letzten Jahre immer sehr, sehr selbstkritisch und böse zu mir.
00:13:46: Und irgendwie bin ich so zen aktuell, dass ich... noch gar nicht so ein Zettel und Stift rausgenommen habe, um aufzuschreiben, was ich anders machen will.
00:13:55: Und ich glaube, das liegt aber auch daran, weil ich so ein bisschen von diesem Gedanken abgelassen habe, ich brauche nicht Silvester, um was zu ändern.
00:14:01: Wenn ich was ändern möchte, dann fange ich heute Abend noch damit an.
00:14:03: Und nicht irgendwie erst, wenn das Jahr zwölftausendsechsundzwanzig angebrochen ist, sondern ich bin irgendwie so sehr in diese Mentalität gekommen.
00:14:09: Wenn ich was verändern will, dann mache ich das jetzt einfach.
00:14:11: Und ich glaube, das habe ich jetzt Ende des Jahres generell sehr viel so auch gelebt.
00:14:16: Und ich glaube, deswegen habe ich das einfach nicht.
00:14:17: Ich kann euch jetzt gar keine Liste geben und sagen, das, das, das, das, das, das, das, das möchte ich im nächsten Jahr anders machen.
00:14:22: Ich werde selbstverständlich wieder für das Jahr zwanzigzehntzeig ein Visionboard machen und mir da dann wirklich einmal anschauen, was sind Ziele, was sind Dinge, die ich zwanzigzehntzeig erreichen will.
00:14:32: Darauf freue ich mich sehr.
00:14:33: Also ich bin immer sehr großer Fan von Visionboards.
00:14:36: Das wisst ihr sowieso.
00:14:37: Und an der Stelle kann ich euch auch selber empfehlen, euch einmal mal... eine Visionboard-Podcastfolge anzuhören.
00:14:41: Da sage ich auch ganz genau, wie ich das mache und was so ein bisschen die Psychologie dahinter ist, was man falsch machen kann, was man richtig machen kann bei Visionboards.
00:14:49: Also ich kann das wirklich jedem von euch nur ins Herz legen, sich wirklich Gedanken über seine Ziele zu machen und die dann auch regelmäßig zu visualisieren.
00:14:55: Und das werde ich auf jeden Fall machen.
00:14:57: Aber Jahresvorsätze haben für mich irgendwie so ein bisschen was Toxisches inzwischen.
00:15:01: Ich möchte mich nicht die ganze Zeit selbst kritisieren und sagen, was ich falsch gemacht habe und ich bin so unzufrieden, wie ich das im Jahr jetzt anders machen, sondern ich fokussiere mich wirklich eher auf die Dinge, die ich in diesem Jahr gut gemacht habe, Dinge, die positiv waren und die ich in den Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- und Jahr- dass man sich dann automatisch ganz schnell wie der größte Versager fühlt, wenn das nicht so funktioniert, wie man sich das vorgenommen hat.
00:15:44: Weil ich war da natürlich so die ersten paar Wochen, ich war Sporty, er ist hell, auf einmal die Sportinfluencerin, schlechthin.
00:15:50: Und dann hat es halt Stück für Stück immer so ein bisschen nachgelassen.
00:15:53: Und dann ist das halt dieses typische Gefühl von, jetzt habe ich es eh irgendwie schon so ein bisschen verkackt, ja dann scheiß drauf.
00:15:58: Und deswegen, ich möchte gar nicht in diese Situation kommen.
00:16:00: Ich möchte einfach wirklich so ein bisschen das machen, was ich fühle, so dem Zeitpunkt, zu dem ich es fühle.
00:16:05: Letztes Jahr zum Beispiel war es dann auch so, ich hab dann halt einfach irgendwann Mitte des Jahres angefangen, Tennis zu spielen und dann hier mal Paddle spielen und dann hier mal so ein Sportkurs besucht.
00:16:13: Das kam dann einfach so Stück für Stück, wie es gerade irgendwie gepasst hat.
00:16:16: Und deswegen fokussiere ich mich wirklich so ein bisschen mehr auf Ziele, die ich habe.
00:16:21: Und ich möchte aber auch wirklich Für dieses Jahr, heute Abend, auch so ein bisschen jetzt an einem sehr wässer Abend, mich darauf fokussieren, was habe ich denn gut gemacht?
00:16:29: Auch einfach mal stolz auf sich sein, dass man wirklich nicht... nur dass ich das rauspick, was man falsch macht, sondern einfach, was habt ihr dieses Jahr dann eigentlich richtig gemacht?
00:16:38: Wie sehr seid ihr gewachsen?
00:16:40: Wie habt ihr euch entwickelt?
00:16:42: Und das werden wir jetzt einmal zusammen machen.
00:16:44: Ich hab mir gar keine Notizen irgendwie gemacht, sondern ich möchte das einfach so ein bisschen aus dem Kopf raus analysieren und mir angucken, was irgendwie passiert ist.
00:16:51: Also natürlich einmal hat jetzt schon trotzdem noch sehr viel, ich weiß, wir haben jetzt schon tausendmal darüber geredet, aber meine Trennung schon irgendwie auch so ein großes Gewicht in meiner persönlichen Entwicklung.
00:16:59: Das war ja Ende Letzt.
00:17:02: dass ich mich getrennt habe, also an Silvester und so war ich eh schon getrennt.
00:17:05: Und dann war das schon so, dass das einen sehr großen... in meiner Entwicklung gespielt hat.
00:17:09: und ich habe in diesem Jahr ganz extrem gelernt, dass ich alleine sein kann, dass ich alleine extrem stark bin und dass ich so viel mehr eigentlich schaffen kann, als ich eigentlich denke.
00:17:19: Und das auch bei so Sachen, die für mich immer so unerreichbar wirken, jetzt hört sich ein bisschen dumm an, aber dass ich zum Beispiel alleine in meinem Alter irgendwie nach New York fliegen kann, das war sowas für mich undenkbar.
00:17:29: Und ich habe immer totale Angst vor solchen Dingen gehabt, weil ich mir dachte, oh Gott, und da bin ich alleine in einem Hotel und dann gehe ich da alleine abends raus.
00:17:34: und was wenn das und das passiert.
00:17:36: So, ich habe wirklich gemerkt, an verschiedenen Dingen in diesem Jahr.
00:17:38: Ich bin eine erwachsene Frau und ich kann alles schaffen.
00:17:41: Und der Einzige, der mich irgendwie limitiert, das bin ich selbst, das ist mein Kopf, der mir immer sagt, es können tausend schlimme Sachen passieren, ja, aber was, wenn keine schlimme Sachen passieren.
00:17:49: Und das habe ich durch meine Trennung auf jeden Fall auch mitbekommen.
00:17:52: Dieses Jahr, ich kann sehr gut alleine sein.
00:17:55: Ich bin gerade wirklich dabei, eigenständig zu werden, diese Independence, die wirklich, das so richtig zu lernen.
00:18:01: Ich bin sehr aus meiner Komfortzone rausgekommen, Ich habe gelernt, Menschen zu vertrauen.
00:18:08: Ihr könnt euch vorstellen, in meiner Position ist es unfassbar schwer, Menschen zu vertrauen.
00:18:12: Also, ich keine Ahnung, ob das jetzt beim Dating ist, ob das bei Freundschaften ist, ob das Leute sind, die ich irgendwie nur so oberflächlich kennenlerne.
00:18:19: Mein erster Gedanke ist immer, die wollen irgendwas von mir.
00:18:21: Die wollen mich für meinen Status vielleicht ausnutzen, weil ich irgendwie auf Social Media ein bisschen was mache und so was.
00:18:26: Und das ist ja heutzutage doch schon sehr beliebt und sehr anerkannend, sage ich mal, ein Anführungszeichen.
00:18:31: Und jeder will ja irgendwie auch auf Social Media sein.
00:18:33: Und dann habe ich zuallererst immer diesen Gedanke, okay, die ist ... diese Person will irgendwas von mir, diese Person will mich ausnutzen.
00:18:37: Ich hab das aber auch diesen Gedanken mit Leuten, mit denen ich zusammen arbeite, dass ich immer erst mal denke, ihr wollt was Schlechtes für mich, ihr wollt alle nur mein Geld, ihr wollt mich alle nur ausnutzen, ihr wollt mich alle nur knechten.
00:18:47: Ich bin wirklich unfassbar misstrauisch.
00:18:49: Und das ist auch eine gute Eigenschaft und das gehört auch zu mir.
00:18:52: Aber die letzten Jahre, ich war wirklich so, oh mein Gott, jeder möchte einfach nur etwas Schlechtes für mich.
00:18:56: Ich habe niemanden vertraut.
00:18:57: Ich habe immer gesagt, ich möchte dich gar nicht an mich ranlassen, weil wenn ich dich einmal an mich ran lasse, könnte ich Vertrauen aufbauen.
00:19:04: Und dann kannst du was in mir oder in meinem Leben irgendwie zerstören oder du kannst mich ausnutzen oder was auch immer.
00:19:08: Und deswegen bin ich wirklich so die letzten Jahre, deswegen hatte ich auch keine Freunde, extrem auf Distanz gegangen.
00:19:13: Und in diesem Jahr hat sich das komplett geändert.
00:19:15: Also ich hatte auch wirklich kein Vertrauen in mein Team, schon seit Jahren zusammenarbeitet und das hört sich jetzt sehr hart an.
00:19:21: Aber ich habe den wirklich deep down, also ich habe mich natürlich super mit dem verstanden, aber ich hatte nie so ein richtiges... Vertrauen ihn gegenüber.
00:19:28: Und dieses Jahr habe ich wirklich daran gearbeitet, mir einfach mal anzugucken, was zeigen dir diese Menschen von sich?
00:19:34: Wie gehen sie mit dir um?
00:19:35: Haben sie jemals schon mal etwas gemacht, um dieses Misstrauen verdient zu haben?
00:19:40: Also ich habe mir wirklich einfach mal so die Zeit genommen und mir die Fakten angeguckt.
00:19:44: Also ist das vielleicht einfach nur alles in meinem Kopf und ich habe gar keine Grundlage oder gar keine Basis überhaupt so misstrauisch zu sein.
00:19:51: Und dann war es wirklich in den meisten Fällen so, gerade dann bei meinem Team oder bei den Leuten, die jetzt inzwischen meine Freundin dass das alles nur in meinem Kopf war, diese ganzen Trust-Essues.
00:19:59: Und immer dieser Gedanke, die wollen mich alle nur aus, und die wollen nicht so ernst, das war alles in den meisten Fällen, das mag ich auch nicht, muss ich sagen.
00:20:06: Nur in meinem Kopf, dass ich mir das selber als Samplein so krass eingeredet habe.
00:20:11: Und das spielt schon eine ziemlich große Rolle natürlich trotzdem noch in meinem Leben auch, wenn ich damit jetzt schon besser umgehen kann, was auch sehr schade ist.
00:20:18: Und das ist so ein bisschen, ja, ich hasse immer dieses Wort, die Schattenseite von der Influencerin.
00:20:23: Aber das ist natürlich schon die Schatten.
00:20:25: dass du nie weißt, was ist dir ein Motiv jetzt?
00:20:28: Und das ist halt im Dating zum Beispiel das Schlimmste.
00:20:31: Also wenn ich deutsche Männer date, ist ja immer ein Albtraum eigentlich.
00:20:34: Also ich glaube, ich brauche so zwei Jahre wahrscheinlich bis ich irgendwie so eine deutschen Mann date um so zu checken, dann so okay, bist du wirklich interessiert an mir?
00:20:43: Bist du an dieser Internetperson, die ich bin irgendwie interessiert?
00:20:47: Bist du vielleicht ein Geld interessiert?
00:20:48: Oder weißt du so, was ist das Motiv?
00:20:51: Damit werde ich, glaube ich, immer Schwierigkeiten haben.
00:20:53: Ich werde nie wissen, willst du mich oder willst du das alles drum herum?
00:20:57: Das ist gar nicht so ein Ding, dass das total der besondere Case ist, sondern das haben z.B.
00:21:01: Milliardäre haben das auch.
00:21:03: Z.B.
00:21:03: eine Frau, die jetzt eine Milliardäre ist, die dated dann jemanden, die weiß ja auch nicht.
00:21:07: Will der Typ mich jetzt wirklich für mich?
00:21:08: Oder will er einfach nur mein Geld und mein Lifestyle?
00:21:11: Und das ist ja genau so meine Mannensein.
00:21:13: Das ist ja auch immer so dieses typische Gold-Digger, sagt man ja dann immer zu den Frauen, diesen Begriff, seinen ganz bekannten Begriff.
00:21:19: Das der Mann auch nicht.
00:21:20: Ich weiß, will die Frau mich jetzt wirklich für mich oder will sie mich nur wegen meines Geldes?
00:21:23: Das ist ja nicht so, dass du das nur als Personus öffentlichen Lebens hast, sondern das kann ja generell so sein oder dass man einfach Angst hat, man wird für sein Körper ausgenutzt.
00:21:32: Also dieses Gefühl von vielleicht werde ich nur ausgenutzt, kann man ja wirklich in ganz vielen verschiedenen Formen haben, was ich übrigens auch so ein bisschen beim Daten habe.
00:21:40: Ich habe auch manchmal so... Der einmal so da, das Gefühl.
00:21:43: Aber ich hinterfrage dann generell alles.
00:21:45: So will der mich vielleicht irgendwie einfach nur, will der nur was Körperliches?
00:21:48: Will der jetzt wirklich mich kennenlernen?
00:21:49: Will der einfach nur so ein bisschen so eine lockere Nummer?
00:21:51: Ich glaube, das Gefühl von uns kennt jeder in einem gemissen Ausmaß.
00:21:55: Und bei mir ist dieses Ausmaß halt sehr groß.
00:21:57: Und dann habe ich wirklich so versucht, dass ich das in diesem Jahr so ein bisschen ab... Und das habe ich eben nur geschafft, dadurch, dass ich mir die Fakten angeschaut habe.
00:22:05: Und faktisch hat mein Team, die ich ja wirklich auch sehr schätze und mit dem ich auch schön zusammen arbeite, die haben noch nie irgendwas gemacht, damit ich ihnen misstrauen kann.
00:22:12: Das gibt zum Beispiel auch super oft bei Managements, dass die ihre Influencer von vorne bis hinten abziehen, dass die ihr Geld nicht sehen.
00:22:19: Ihr wisst gar nicht, was es da für kranke Geschichten gibt.
00:22:21: Das wirklich junge Mädels, um... So viel Geld, wirklich so viel Geld, da sprechen wir wirklich über riesengroße Summen.
00:22:28: Verarscht wurden, die haben ihr Geld nie gesehen.
00:22:31: oder dass die Manager hier ihre Künstler verarscht und sagen, ja, du kriegst so und so viel Geld für den Deal, aber eigentlich kriegt sich viel mehr und erstreckt sich den Rest einfach in die Tasche.
00:22:38: Und sowas ist halt bei mir noch nie vorgekommen.
00:22:40: Dann habe ich mir wirklich gedacht, natürlich, wenn man sich geschichtnet, dass man auch nochmal mehr misstrauft, ich habe keinen Grund.
00:22:45: Und das habe ich dann wirklich in diesem Jahr hinbekommen, Vertrauen zu Menschen aufzubauen, weil Vertrauen ist eigentlich das Schönste, was es gibt.
00:22:52: einfach dieses, ich vertrauen hängt für mich auch mit Lieben zusammen.
00:22:55: Und was bringt es dann, wenn ich mein ganzes Leben lang so ein Schleier um mich herum irgendwie baue und Menschen immer nur auf Distanz halte?
00:23:02: Weil das ist ja das im Endeffekt, was ich jahrelang gemacht habe.
00:23:04: Ich habe Menschen immer auf Distanz gehalten.
00:23:06: Und das habt ihr vielleicht auch, wenn ihr immer Angst habt, ihr werdet für irgendwas ausgenutzt, auch wenn es so das körperlich oder so ist, dann versucht man ja die Menschen so ein bisschen auf Distanz zu halten.
00:23:14: Aber ich denke mir, wisst ihr, was mein Mindset mittlerweile wirklich ist?
00:23:17: Scheiß drauf, Digger.
00:23:18: Ich lass die Menschen an mich ran, wenn es ... Wirklich zu dem Worstcase-Szenario kommt, dass mich jemand z.B.
00:23:25: für meine Reichweite ausnutzen will.
00:23:26: Dann soll er sich wieder verpissen, dann beende ich das wieder.
00:23:29: Also, what's the worst thing that can happen, frag ich mich.
00:23:32: Das merkt man ja auch schnell.
00:23:33: Wenn jemand nur an deiner Reichweite interessiert ist, wenn ich einen Typen date und er sagt, wenn du denkst, ich könnte auch Influencer sein oder so was, schatz, dann bist du weg vom Fenster.
00:23:41: Weil dann ist das ja obvious, dass er sehr viel Interesse an dieser ganzen Social-Miederwelt hat.
00:23:48: Man kann ja auch schon ein bisschen das Rausfiltern geben.
00:23:50: Genau so könnt ihr das übrigens mit dem körperlichen Aspekt, wenn es dann irgendwie sehr viel darum geht und er macht immer so ein bisschen Anspielungen oder erfasst dich sehr schnell irgendwo an, wo du es nicht gut findest.
00:23:59: So, dann sind das ja schon so Signale, wo man sagen kann, okay, weg.
00:24:01: Deswegen bin ich jetzt mittlerweile wirklich Fan davon.
00:24:04: Ich vertraue Menschen, soweit ich kann, weil ich diesen Missrauscher immer noch in mir habe, und lasse dieses Vertrauen erst gehen, wenn die Person mir Gründe dafür gibt.
00:24:14: So, mache ich das.
00:24:15: Also, ich versuche jetzt auch wirklich, weil wir jetzt gerade über das Dating gesprochen haben, Männer zu daten und denen wirklich am Anfang mein Vertrauen zu schenken.
00:24:22: Auch generell in jedem Aspekt übrigens.
00:24:24: Also ich glaube dem Männern, was die sagen, bis sie mich dann vom Gegenteil überzeugen.
00:24:28: Wenn er mir sagt, oh mein Gott, ich bin so obsessed mit dir und ich date gerade nur dich und du bist die Frau für mich oder was auch immer, bla, bla.
00:24:35: Glaub ich ihm das?
00:24:35: Bis ich dann vom Gegenteil überzeugt werde?
00:24:37: Bis ich dann irgendwie herausfinde, er trifft gerade noch zwanzig andere Frauen oder so?
00:24:40: Checkt ihr, was ich meine?
00:24:41: Also ich bin wirklich gerade ein bisschen meiner Delusional Era.
00:24:43: Ich denke mir so, ach komm, scheiß drauf, ich kann auch eh nichts dran ändern.
00:24:46: Glaub ich einfach mal, was die Menschen mir sagen.
00:24:48: dann check ich aber auch sehr schnell, weil ich ja natürlich auch smart bin, wenn dem nicht so ist.
00:24:52: Aber ich denke mir, warum denn dieses ganze, dieses Misstrauer schon immer mit einer negativen Einstellung an alles reingehend, das macht mich ja auch ein bisschen kaputt, sodass killed ein ja irgendwie auch am Ende des Tages.
00:25:00: Deshalb ja!
00:25:01: Das war, glaube ich, mein allergrößtes Learning, und ich werde auch mal eine eigene Podcast-Volge, glaube ich, weil das ist schon, glaube ich, ziemlich spannend, über dieses Daten als bekannte Person in Anführungszeichen.
00:25:12: Wäre ich mal eine ganz eigene Podcast-Volge machen, weil ich da, glaube ich, echt einiges zu erzählen kann und ist vielleicht auch ganz spannend, da mal so in so eine Welt einzutauchen.
00:25:19: Aber genau, eigentlich wollte ich jetzt gerade gar nicht so viel darüber sprechen, nur der größte Punkt für mich.
00:25:23: Ich versuche, an meinem Vertrauen Menschen gegenüber zu arbeiten.
00:25:26: Und das konnte ich auch schon echt gut ein Stück weit machen.
00:25:29: Und ich hoffe, ich werde das weiter in den Jahr auch ausbauen.
00:25:32: Ich hoffe aber auch, ich werde nie in diesen Zustand kommen, dass ich Leuten einfach blind alles glaube.
00:25:37: Was aber nicht passieren wird, weil dafür bin ich zu crazy im Kopf.
00:25:40: Also dafür bin ich wirklich dann doch noch zu vorsichtig und misstrauisch.
00:25:44: Erkenntnisse, die ich sonst so in diesem Jahr hatte ... So generell gesellschaftlich.
00:25:50: Irgendwie liebt jeder so in seiner ganz eigenen Bubble.
00:25:53: Das ist mir dieses Jahr total aufgefallen.
00:25:55: Auch so ein Beispiel dazu.
00:25:56: Ich war auf dem Weihnachtsmarkt vor einer Woche.
00:25:58: Und ich war mit einem Freund, der aus Amerika mich besucht hat, war ich da.
00:26:02: Und ich habe so auf Englisch mit ihm gesprochen und so was.
00:26:04: Und er meinte so, do you always wear your hair like this?
00:26:07: Weil ich irgendwie so zweimal hintereinander, als wir uns gesehen haben, immer so ein Pferdeschwanz hatte.
00:26:11: Und dann habe ich mir so ins Haar gefasst.
00:26:13: Und wir saßen auf so einer Bank einfach irgendwie am Weihnachtsmarkt.
00:26:15: Und hinter uns saßen auch noch Leute an so einem Tisch.
00:26:18: Und ich habe mir so ins Haar gefasst und meinte so, nee, eigentlich habe ich das immer nur im Winter, weil ich halt schalte.
00:26:22: und so muss ich meine Haare immer geschlossen tragen, damit ich so ein bisschen meine Haare schützen kann und im Sommer trage ich sie voll gerne offen.
00:26:28: Und hab mir da, wie gesagt, während ich das gesagt hab, zu einmal so meine Haare gefasst und mein Zopf so ein bisschen so gedreht, so mäßig, weil ich halt gerade während das über meine Haare gesprochen habe.
00:26:35: Auf einmal zäckt mich da so eine alte, also wirklich so eine, so eine richtige verbitterte alte Dame von hinten an und sagt, ja, aber ihre Haare wollen wir jetzt gerade nicht in unserem Essen haben.
00:26:46: Können Sie bitte aufhören damit?
00:26:47: Sie hat mich wirklich so richtig angezäckt, egal, sie war so unhöflich, sie hat mich richtig angezäckt.
00:26:52: Ich habe genau noch ihren Blick vor meinem geistigen Auge.
00:26:56: Sie hat mich richtig f***ing aggressiv gemacht.
00:26:58: Ich komme auch richtig in Rage-Modus gerade, wenn ich nur an die denke.
00:27:00: Das ist so eine typische deutsche Dumme.
00:27:03: Ja, genauso wie man sich das vorstellt.
00:27:04: Dieses Typische, wenn Leute aus dem Ausland sagen, deutsche sind unhöflich und deutsche sind verbittert, genau so eine Tanze war das.
00:27:11: Und da habe ich wirklich in die Augen geguckt und war so sorry.
00:27:14: Ich habe mich gerade richtig gehört, wie sie mich verarschen.
00:27:16: Ich habe mir einmal kurz an die Haare gefasst.
00:27:18: Ich verspreche euch, dass kein einziges Haar ist hier aus meinem Pferdeschwanz gefallen.
00:27:20: Und dann sie so, ja, apetitlich ist das nicht, wenn sie sich jetzt hier die ganze Zeit durch die Haare fassen.
00:27:24: Sie war so eine Bitch und das macht mich so sauer.
00:27:27: Es macht mich so sauer, weil solche Sachen passieren so oft, dass Menschen einfach... Gemeine Leute sind.
00:27:33: Und das ist so dieses, man lebt in seiner eigenen Bubble.
00:27:36: Ich würde niemals auf die Idee kommen, wenn sich eine Frau vor mir in die Haare fasst und das halt gerade da mein Essen auf den Tisch ist, die da anzumeckern.
00:27:43: Also ich würde einfach mein Essen dann kurz in die Hand nehmen, die haben so Kartoffelchips irgendwie gegessen.
00:27:48: Du hättest easy dieses Schüssel dann einfach kurz vor dem Tisch in die Hand nehmen können und dann meine wegen weiteressen.
00:27:53: Bro, wie kommst du auf die Idee, mich da anzuzicken, weil ich mir durch die Haare fasse, als hätte ich gerade in deinen Essen gespuckt oder sowas.
00:27:58: Aber das finde ich irgendwie so spannend zu sehen, wie unterschiedlich Menschen.
00:28:01: Leben.
00:28:02: Jeder hat eine komplett andere Wahrnehmung, die ist total sauer gewesen.
00:28:05: Die dachte, ich mache das mit Absicht, weiß auch immer.
00:28:07: Und man lässt sich viel zu oft von der Wahrnehmung anderer Menschen catchen.
00:28:11: Und das natürlich auch mit so Themen wie, man fragt Freunde nach Meinungen, man fragt Freunde nach Ratschlägen, was soll ich hier machen, was soll ich da machen.
00:28:18: Jeder Mensch ist ganz in die Real und deswegen macht das eigentlich alles gar nicht so viel Sinn, weil auch deine beste Freundin ist ein ganz anderer Typus Mensch als du.
00:28:27: Und natürlich mal quatsch gerne über Sachen, man tauscht sich aus und so weiter, das ist auch super schön und das ist auch super gut und ich mach das auch.
00:28:33: Aber trotzdem ist es ganz wichtig herauszufiltern und zu erkennen, jeder Mensch hat so viele Dinge erlebt, so viele Sachen, die ihn gezeichnet haben, die ihn geprägt haben.
00:28:41: dass man einfach ein ganz anderes Gefühl über bestimmte Dinge hat.
00:28:45: Und die Realisation hatte ich irgendwie bei diesem Weihnachtsmarkt.
00:28:48: Und ich weiß nicht, ob ihr damit jetzt irgendwas anfangen könnt, ob das gerade sehr poetisch ist.
00:28:52: Und ob ihr irgendwie euch jetzt denkt, ja, fehlig, ich weiß genau, was du meinst.
00:28:55: Aber für mich war das so ein totaler Schlüssel im Moment.
00:28:57: Manche Menschen leben einfach so.
00:28:59: Manche Menschen leben einfach so.
00:29:01: Und ich bin froh, dass ich nicht so lebe.
00:29:03: Und ich finde, was ich auch in diesem Jahr gelernt habe, man sollte viel mehr seine eigene Individualität embracing.
00:29:10: Das Einzige, was dich besonders macht, ist, dass du du bist.
00:29:13: Und man lässt sich viel zu oft in diese ganzen Schubladen stecken.
00:29:16: Und dann hier macht man das, was seine Freunde sagen.
00:29:18: Und dann ziehst du das an, weil deine Freunde gesagt haben, das ist cool.
00:29:21: Oder du, keine Ahnung, was es ist, in welchem Lebensbereich man sich irgendwie dann so viel beraten lässt.
00:29:27: Das Einzige, was dich besonders macht, ist deine Individualität.
00:29:30: Und deswegen tendiere ich jetzt schon auch mittlerweile dazu.
00:29:32: Und ich glaube, das ist ja lustig, dass ich das gerade sage, weil mein Jahresvorsatz für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr für den Jahr Selbstführer statt auf andere Menschen.
00:29:45: Das ist eigentlich genau wieder dasselbe für den Jahr.
00:29:46: Ich fand es wirklich schön, dass ich das Jahr.
00:29:47: Gerade zum Ende hin so gemerkt habe.
00:29:49: Ich respektiere die Meinung von Menschen und vor allem von Menschen, die mir wichtig sind.
00:29:52: Aber am Ende des Tages ist das mein Lebensweg.
00:29:54: So, und da kann mir niemanden Ratschlag vergeben.
00:29:56: Da kann mir niemand helfen, weil es ist mein Leben.
00:29:58: Und wenn ich das nicht so lebe, wie ich das richtig halte, dann werde ich nie glücklich und dann werde ich nie irgendwie an ein Ziel kommen.
00:30:04: die ich irgendwie erreichen möchte.
00:30:05: Ich hatte auch eine Phase in meinem Leben, in der ich mich extrem viel mit anderen Menschen verglichen habe.
00:30:09: Ich habe mich extrem viel mit Kolleginnen von mir verglichen.
00:30:12: Ich habe mich sehr mit Leuten in meinem Alter verglichen oder auch mit Leuten, die älter waren als ich.
00:30:16: Und habe mir dann immer gedacht, die haben schon so viel erreicht und die sind so viel weiter als ich.
00:30:19: Und jetzt habe ich hier noch ein Business eröffnet.
00:30:21: Und jetzt sind die hier richtig am Machen.
00:30:23: Und die verdienen gerade so und so viel Geld.
00:30:25: Und ich hatte wirklich eine Zeit lang, in der ich mich sehr viel mit anderen Menschen verglichen habe.
00:30:30: Das hatte ich in den Jahr zweitausendundzwanzig gar nicht.
00:30:31: Ich war so beschäftigt mit meinem eigenen Leben und damit mir irgendwie meinen eigenen Garten so ein bisschen zu pflanzen, dass ich gar nicht die Zeit hatte zu gucken, was rechts und links passiert.
00:30:42: Und wenn rechts und links irgendwas passiert, das hatte ich wirklich immer so diesen Gedanken gegangen, okay, das ist richtig geil, dass die Person das gerade macht und das ist super cool und herzlichen Glückwunsch, dass du hier jetzt irgendwie noch eine neue Marke gegründet hast oder sowas.
00:30:53: Und ich finde das cool, aber das ist nicht mein Lebensweg.
00:30:56: Ich hatte dann wirklich immer diesen Gedanken, das ist cool und ich bin jetzt auch ein bisschen stückweit stolz auf die Person, die ich freue mich.
00:31:02: Aber ich weiß, dass das nicht mein Lebensweg ist und deswegen bringt es gar nichts, dass ich mich jetzt mit der Person vergleiche.
00:31:06: Weil bei mir passiert gerade alles genauso, wie es passieren soll, in dem Tempo, wie es passieren soll.
00:31:11: Und deswegen gibt es gar keinen Grund, sich irgendwie zu vergleichen.
00:31:13: Wenn ihr gerade damit struggled, dass ihr euch immer mit Menschen vergleicht und immer dieses Gefühl habt, ich bin nicht genug und es geht gerade irgendwie alles nicht schnell genug und so was, dann denkt euch immer, dass es genauso richtig wie es gerade passiert.
00:31:25: Und natürlich erlebt diese eine Person, mit der ihr euch vergleicht, gerade irgendwie coole Sachen und sie ist schon gefühlt so viel weiter als ihr, aber das ist ihr Liebensweg.
00:31:34: Also es gibt wirklich gar keine Grundlage, um sich zu vergleichen, weil das ist nicht euer Weg.
00:31:39: Ja, und das ist auf jeden Fall was ich habe sehr lange damit gestruggelt.
00:31:41: Und ich finde es schön, dass ich jetzt an diesen Punkt gekommen bin, dass ich ein bisschen besser damit umgehen kann.
00:31:46: Weil ich glaube, das ist halt auch ein bisschen so, wenn man generell eine sehr ehrgeizige Person ist, dann fällt dieses Vergleichen oft so ein bisschen in den Shows mäßig.
00:31:54: Weil du möchtest generell sehr viel erreichen und dann siehst du, dass andere Leute was erreichen und dann bist du so, Scheiße, die sind weiter jetzt ich und ich muss noch mehr machen und ich muss noch mehr arbeiten.
00:32:01: Und dieses Jahr war das irgendwie so ein bisschen so, es ist schön, dass die Person das gerade macht und ich bewundere das.
00:32:06: Aber was ich mache, ist auch geil.
00:32:08: So, weil man sieht halt viel zu selten, was man eigentlich selbst schon alles erreicht hat und was man selbst irgendwie schon alles macht.
00:32:13: Und deswegen, wie gesagt, auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch im Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr auch in Jahr was ich nächstes Jahr anders mache.
00:32:22: Dann wäre das für mich, dass ich ein bisschen strukturierter werde und so ein bisschen organisierter, auch was so meine Wohnung angeht.
00:32:31: Ich habe letztes Mal gelesen, dass Unordnung in Frauen das Stresshormon extrem triggert.
00:32:37: Also Kottisol ist ja so ein bisschen das Stresshormon.
00:32:39: Und ich habe gelesen, dass das bei Frauen das ziemlich triggert.
00:32:42: Also wenn man die ganze Zeit irgendwie so Unordnung sieht und der Boden ist die ganze Zeit extrem dreckig, das triggert das bei Frauen richtig, diese Stresshormon habe ich auf so einem Insta.
00:32:50: Aber es ist natürlich mal wieder gesehen.
00:32:52: Und ich merke das aber schon auch immer, wenn ich so in meine Wohnung komme nach so einem langen Tag und dann liegt da alles voll.
00:32:58: Ich hasse das.
00:32:59: Und ich bin auch leider schon eine kleine, unordentliche Mausie.
00:33:02: Und das ist so eine Sache, die will ich halt total gerne irgendwie in den Griff bekommen.
00:33:05: Frag ich mich aber irgendwie auch so ein bisschen.
00:33:07: Ich war schon immer so, ne?
00:33:08: Einundzwanzig Jahre jetzt schon meines Lebens hinter mir.
00:33:10: Ich war schon immer unordentlich.
00:33:11: Die letzten fünf Jahre habe ich mir das doch safe schon so als Vorsatz gemacht, dass ich so mein Därrchen möchte, ordentlicher werden.
00:33:16: Ist das vielleicht gar nicht zu erreichen?
00:33:18: Vielleicht bin ich einfach made to be.
00:33:21: Unordentlich.
00:33:22: Aber das wäre so.
00:33:22: was, wenn ich mir jetzt aussuchen könnte und mein Hex, und das funktioniert wirklich, dass meine Wohnung immer sauber ist, dass ich meine Wäsche regelmäßig mache.
00:33:28: Boah, geh mir weg mit meinem Scheißwäschersack.
00:33:30: Ich hasse Wäsche machen.
00:33:31: Mein ganzes Ankleidezimmer liegt voll mit Wäsche.
00:33:34: Ich find, Wäsche machen ist das Allerschlimmste, auch wenn ich irgendwie von dem Trip wieder nach Hause komme.
00:33:38: Ich zöge das immer so krass lange heraus, das mag ich gar nicht.
00:33:42: Sonst würde ich mich gerne mit so finanziellen Themen so ein bisschen mehr befassen.
00:33:47: So dieses ganze Steuerzeug, Bürokratiezeug, so ein bisschen diese ganzen Erwachsenen Sachen.
00:33:53: Wenn Brief ankommt, dass ich den direkt aufmache und nicht erst zwei Wochen in mein Briefkasten verrotten lasse, bis die Frist dann schon abgelaufen ist.
00:34:00: für die ich irgendwas überweisen musste.
00:34:02: Und dann kriege ich eine Mahnung oder kriege ich noch eine Mahnung.
00:34:04: So das sind so Sachen, die würde ich gerne noch konsequenter machen.
00:34:07: Und ich würde gerne mein Leben noch mehr für das sehen, was es ist.
00:34:13: So noch mehr appreciaten und noch mehr diese Momente so richtig aufsaugen und genießen können.
00:34:18: Und sonst möchte ich eigentlich wirklich, dass alles läuft, wie es bisher lief.
00:34:21: Ich bin so zufrieden, ich möchte noch mehr so dieses ganze Moderationsthema irgendwie aufgreifen.
00:34:26: Ich war mit meiner Mutter dieses Jahr im Urlaub, das fand ich sehr schön, das möchte ich noch mal machen.
00:34:30: weiter, will die Welt entdecken, die neue Leute kennenlernen.
00:34:34: Ich muss einfach wirklich sagen, ich bin sehr, sehr stolz auf mich.
00:34:37: Ich habe diese Konversation sehr oft mit meinem besten Freund.
00:34:40: Dass er sagt, wenn er jetzt auf vor einem Jahr noch mal irgendwie so Zeit reisen könnte und noch mal in dem Moment wäre mit uns beiden, wie ich mich vor einem Jahr verhalten habe, ich bin komplett anderer Mensch.
00:34:52: Ich war wirklich vor einem Jahr noch wie ein verstörtes Reh.
00:34:56: Ich war wirklich so... isoliert und so.
00:35:01: Ich wusste gar nicht, wer ich bin.
00:35:03: Ich hatte keine sozialen Kontakte.
00:35:04: Ich hab nie das Haus verlassen.
00:35:06: Ich war nicht offen, ich war nicht auf Partys.
00:35:08: Ich hab nichts gemacht.
00:35:10: Ich war super isoliert in meiner eigenen Bubble.
00:35:12: Und ich find es so krass, wie ich mich in dem letzten Jahr entwickelt habe.
00:35:15: Und auch zum Beispiel, wie dieser Podcast sich entwickelt hat.
00:35:17: Ich war sehr unzufriedener Zeit lang mit meinem Podcast, weil ich irgendwie das Gefühl hatte, ich stecke so fest mit den Themen.
00:35:22: Und ich find's selber total langweilig.
00:35:24: Und dieses Jahr, ich hab so angefangen, über Themen zu reden, die ich wirklich interessant finde.
00:35:27: Ich rede hier über Sex, meine Güte sperren.
00:35:30: Die Dame redet über Sex.
00:35:32: Ich rede halt über Themen, die ich privat spannend finde, die ich mir vereine.
00:35:36: Ich hätte das Wort Sex nicht mal in den Mund genommen, wahrscheinlich in diesem Podcast.
00:35:40: Ich bin so froh, was meine persönliche Entwicklung angeht.
00:35:44: Da ist es so, dass ich gar nicht abwarten kann, was da noch alles passiert.
00:35:48: Das ist für mich auch immer wieder der allergrößte Beweis dafür.
00:35:51: In einem Jahr kann so viel passieren.
00:35:53: Ich weiß, dass ganz viel von euch das gerade hören, um nicht in dieser Situation sind, sagen zu können, mein Jahr war so geil, ich möchte, dass es genauso weitergeht.
00:36:00: Ihr versteht gar nicht, wenn ihr jetzt Time-traveln könntet.
00:36:04: Wirklich so Zeitreise heute in einem Jahr.
00:36:07: Es kann sich alles geändert haben.
00:36:09: Alles kann anders sein.
00:36:11: Euer Leben kann auf einmal wirklich dreihundertsechzig Grad Rihung gemacht haben.
00:36:15: Das ist nicht permanent, wenn es euch schlecht geht gerade.
00:36:17: Das heißt nicht, dass es für immer so bleibt.
00:36:19: Und da bin ich wirklich das allerbeste Beispiel dafür.
00:36:21: Ich habe damals gar nicht gemerkt, wie schlecht es mir eigentlich ging, wie sehr ich diese ganzen sozialen Kontakte und sowas irgendwie am Ende des Tages doch gerne gebraucht hätte.
00:36:28: Und ich bin so aus mir rausgekommen.
00:36:30: Und deswegen ist das jetzt mein Call für euch auch.
00:36:33: Aber ihr Leben wird nicht so bleiben, wie es jetzt gerade ist.
00:36:35: Jeder Entscheidung, wie ihr trefft, kann alles verändern.
00:36:37: Ihr könnt eine Nachricht abschicken, die kann alles verändern.
00:36:39: Ihr könnt in eine andere Stadt ziehen, das kann alles verändern.
00:36:42: Also ich möchte einfach, dass ihr versteht, dass es euer Leben... Und ihr könnt das gestalten und basteln, wie ihr möchtet.
00:36:47: Ihr könnt aufstehen.
00:36:48: Und ihr könnt eure Einstellungen ändern fürs gesamte Leben.
00:36:52: Ihr könnt aufstehen und sagen, ich möchte positiver denken.
00:36:54: Ich möchte Menschen mit mehr Glücklichkeit entgegentreten.
00:36:57: Ich möchte, dass der Tag von anderen Menschen durch mich ein bisschen besser wird.
00:37:00: Ich möchte, dass Leute, nachdem sie mit mir was gemacht haben, sagen, oh mein Gott, ich bin so voller Positivität jetzt.
00:37:06: Diese Dame hat mich so inspiriert.
00:37:07: Ihr könnt aufstehen und euer gesamtes Leben verändern.
00:37:09: Und das muss nicht... hart auf hart sein mit, ich will mich jetzt gesund ernähren, ich möchte jetzt einen anderen Körper haben, ich möchte dies anders, ich möchte das anders.
00:37:16: Das können mini kleine Sachen sein, die ihr auch jetzt in dieser Sekunde schon irgendwie anfangen könnt oder machen könnt.
00:37:23: Und ich möchte einfach, dass es so ein bisschen das Ziel, dass ich mit dieser Podcastweigung eigentlich habe, euch diesen ganzen Druck nehmen, euch diesen ganzen New Year, New Me, Scheiß einmal von der Seele.
00:37:34: dass ihr da gar nicht so viel darüber nachdenkt.
00:37:35: Ihr seid jetzt schon ganz fabelhaftes, tolle Wesen.
00:37:37: Und ihr müsst euch nicht ständig verändern.
00:37:39: Und ihr müsst nicht ständig diese Selbstverbesserung, diesen ganzen Nacheifern und immer besser werden und immer anders und immer anders.
00:37:47: Ihr seid jetzt schon so toll.
00:37:49: Und ihr seid jetzt schon so voller Liebe und voller Leben.
00:37:53: Und ihr habt im letzten Jahr schon so viele Sachen so gut gemacht.
00:37:55: Guckt euch wirklich lieber die an und versucht die noch mehr auszubauen.
00:37:59: Was sind deine Stärken?
00:38:00: Was sind die Dinge, die dich zu dir selbst machen?
00:38:03: Was macht dich aus und baut das noch mehr aus?
00:38:06: Weil wie gesagt, das Einzige, was dich besonders macht, bist du selbst.
00:38:08: Und deswegen finde ich, es ist auch immer so, dass mit dem Unordentlich sein.
00:38:11: Ja, meine Güte, gerne bin ich halt unordentlich.
00:38:12: Das bin vielleicht auch einfach ich.
00:38:14: Warum soll ich mich jetzt hier verstellen?
00:38:16: Nein, das ist kein gutes Beispiel, aber ... Warum suchst du nicht das, was du eh schon gut machst und versuchst das noch mehr auszubauen?
00:38:22: Das habe ich zum Beispiel auch gelernt, so mit Sport in diesem Jahr.
00:38:24: Ich wollte unbedingt mit Gewichtstraining anfangen.
00:38:27: Dann habe ich irgendwann einfach gemerkt, das macht mir keinen Spaß.
00:38:29: Vielleicht bin das einfach nicht ich.
00:38:30: Ich bin besser in so Ausdauersachen, Tennis spielen, ich kann auch im Seil springen oder sowas.
00:38:35: So das sind irgendwie Sachen, in denen ich einfach besser bin.
00:38:37: Warum soll ich mich dann in irgendeine bestimmte Sache reinzwingen, wenn das wirklich gar nicht so meins ist?
00:38:41: Ich denke, ihr versteht alle, was ich meine.
00:38:43: Ich wollte euch mit dieser Podcastweuge einfach ein bisschen diesen ganzen Druck und Stress nehmen.
00:38:46: Ihr seid wirklich... ganz fabelhaft jetzt schon.
00:38:49: Und ich bin Fan davon, sich weiterzuentwickeln und das bin ich sicher, macht ihr sowieso auch alle, indem ihr diesen Podcast hier jede Woche hört.
00:38:56: Nein, aber ernsthaft, es ist not that deep.
00:38:58: Nur weil es jetzt ein neues Jahr ist, ist es wirklich not that deep.
00:39:01: Ihr könnt auch in einem Monat noch anfangen, irgendwelche Sachen neu in euer Leben einzubinden.
00:39:06: Ja, macht euch einfach Gedanken, seid nicht zu hart zu euch selbst und ich... Poffy hatte Spaß mit dieser letzten Podcastfolge in diesem Jahr.
00:39:13: Ich hoffe, ihr habt einen ganz schönen Silvesterabend.
00:39:15: Heute passt ganz gut auf euch auf.
00:39:17: Habt eine wunderschöne Zeit jetzt in diesem neuen Jahr.
00:39:20: Genießt die Tage mit euren Liebsten.
00:39:23: Und wir sehen uns dann natürlich ganz frisch wie gewohnt.
00:39:27: Nächste Woche wieder.
00:39:28: Happy!
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