ich habe einfach Ja gesagt
Shownotes
Einfach mal Ja sagen. Feli hat mit Eiskunstlauf angefangen. Einfach so. Obwohl sie viel unterwegs ist, obwohl es unangenehm werden kann, obwohl sie sich vielleicht auch mal blamiert. Und genau darum geht es in dieser Life is Felicious-Folge.
Es geht um die Theory of Saying Yes: Warum unsere Comfort Zone zwar sicher ist, uns aber selten wirklich weiterbringt. Warum kleine Entscheidungen große Kettenreaktionen auslösen können – Stichwort Butterfly-Effekt. Und warum nicht zu entscheiden oft die einzige wirklich falsche Entscheidung ist.
Feli ist ehrlich: Für sie hat es sich gelohnt, Ja zu sagen. Ja dazu, ihr Dorf zu verlassen. Ja zu Berlin. Ja zu neuen Wegen, neuen Menschen und neuen Chancen. Nicht immer leicht oder bequem, aber genau richtig. Diese Folge ist eine Einladung, sich zu fragen: Wo sage ich aus Angst Nein, obwohl ich eigentlich wachsen will?
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Transkript anzeigen
00:00:02: Hello, ihr Hübschen.
00:00:06: Das kann ich recht sein, dass ich das gerade erzähle.
00:00:11: Ich habe eine sehr, sehr spannende und aufregende Woche vor mir.
00:00:17: Ich fahre jetzt einfach mit der Tür ins Haus.
00:00:18: Ich werde jetzt ja gar nicht lange drum herum reden.
00:00:20: Ich hätte das nicht wieder so episch aufziehen, wie ich es ja immer gerne mache.
00:00:23: Ich habe diese Woche meine allererste Eiskunstlaufstunde.
00:00:27: Und Eiskunstlaufen ist für mich persönlich in meiner Wahrnehmung ein unfassbar nischiger Sport, den fast niemand macht.
00:00:35: Ich kenne keine Personen in meinem privaten persönlichen Umfeld, die Eiskunstlauf macht.
00:00:40: Es gibt so Sportarten, die sind einfach super weit verbreitet.
00:00:42: Jeder Typ spielt Fußball.
00:00:44: Aber sehr wenige Typen z.B.
00:00:45: spielen Eishockey.
00:00:46: Das ist so ein bisschen, finde ich, dasselbe.
00:00:48: So Eiskunstlaufen, so ist ein bisschen ja mehr so female dominated.
00:00:51: Und ich finde, Eishockey ist so ja offensichtlich, weil beides auf dem Eis ist, so ein bisschen ähnlich zu dem.
00:00:57: Und das sind beides, finde ich, Sportarten, die super selten sind.
00:00:59: Ich kenne wirklich niemanden, der Eiskunstlauf macht, aber es war immer mein Traum, als Kind Eiskunstlauf zu machen.
00:01:06: Ich habe das damals mitbekommen, dass es bei uns eine Eishalle, aber ... ich bin gut entfernt von meinem Dorf gibt.
00:01:11: und seitdem ich war so besessen davon, ich habe mir immer so Videos angeguckt und dann so Eiskunstläuferinnen, diesen wunderschönen Tütüs und diesen Kostüme und ich habe ja früher auch gerade getanzt.
00:01:20: Ich war ja eine kleine freche Garde im Haus und das ist für mich so ein bisschen ähnlich zu Eiskunstlauf, weil du da auch so Kostüme trägst mit so einer Strumpfhose und so kurze Röcke und wirklich so richtige Turnierkleider waren.
00:01:31: Das ist also super aufwendige Kostüme, die hat auch gar nichts mit nur ein Kleidern zu tun, sondern wirklich so Kostüme mit Glitzer und Mustern.
00:01:38: und gelb und grün und blau und wirklich alle möglichen Farben.
00:01:42: Und damals beim Garde tanzen hatten wir auch immer so Fake Haarteile in den Haaren und dann noch so Haarschmuck und so was.
00:01:48: Dann haben wir richtig krass fettes Make-up geschminkt bekommen.
00:01:51: Also ich erinnere mich noch, das letzte Kostüm, welches ich immer an hatte, war so ein gelbes mit Schmetterling drauf tatsächlich.
00:01:57: Und dann hatten wir so ein ganz großes Stoffstück auch noch im Haar, so ein Fake Dutz mit ganz vielen Locken und wirklich so krankes Make-up.
00:02:06: Ich habe quasi schon mit fünf Jahren.
00:02:08: mit sechs Jahren.
00:02:08: Full Beat, full face fucking Makeup getragen.
00:02:11: Also so total krasses Augen Makeup mit Glitzer und Gelb und wirklich allmöglichen Tumtum drum herum.
00:02:17: Deswegen bin ich, glaube ich, heute auch so eine Diva, weil ich früher gerade getanzt habe und ich mittlerweile eine Diva, weil das mich wirklich perfekt erzogen.
00:02:23: Also das war... Ach, ich bin wirklich immer, wenn ich dran denke, so dankbar, dass ich früher gerade getanzt habe.
00:02:29: Das hat mir so viel Disziplin beigebracht, das hat mir so viel Eleganz auch beigebracht und Körperspannung und Flexibilität und alles Mögliche.
00:02:36: Das war wirklich auch sehr competitive, weil wir wirklich bei Turnieren aufgetreten sind.
00:02:40: Wir sind Europameister einmal geworden.
00:02:41: Also das war wirklich eine ganz schöne Ära meines Lebens.
00:02:44: Und mit elf Jahren muss ich dann, glaube ich, aufhören zu tanzen, weil ich auf das Gymnasium gekommen bin und Schule war sehr viel und ich musste mich darauf fokussieren.
00:02:50: Und das hat halt extrem viel Zeit einfach in Anspruch genommen.
00:02:53: jedes Wochenende irgendwie bei Turnieren bist.
00:02:56: Und dann musst du mit dem Auto nach Belgien fahren und dann quer durch Deutschland.
00:02:59: Das hat unfassbar viel Zeit in Anspruch genommen.
00:03:02: Und deswegen konnte ich das dann nicht mehr weitermachen.
00:03:03: Und seitdem habe ich nie wieder irgendwas Vergleichbares gemacht, was mich so gefordert hat wie das damals.
00:03:09: Und irgendwie fehlt mir das.
00:03:10: Natürlich mein Job fordert mich extrem und da habe ich auch öfter mal so Ausnahmezustände und wirklich Situationen, in denen ich mich massiv konzentrieren muss und so weiter.
00:03:19: Aber es fehlt mir irgendwie so, dass ich mich so richtig körperlich verausgaben kann und auch so an meine Grenzen komme.
00:03:25: Ich spiele auch Tennis und so, aber mir fehlt so dieses... Ah, dieses auch so ein bisschen mit diesem weiblichen Touch irgendwie einfach mit drin.
00:03:32: Und ich finde, Eiskunstlauf verkörpert das perfekt.
00:03:34: Ich bin auf der Suche nach der Challenge.
00:03:36: Ich bin auf der Suche nach etwas, was ich nicht direkt kann.
00:03:38: Und ich bin mir sicher, ich werde Eiskunstlaufen ganz ganz lange wahrscheinlich auch nicht können.
00:03:41: Das ist wirklich ein Sport, der unfassbar anstrengend ist.
00:03:44: Ich werde so oft hinfallen.
00:03:46: Das wird eine absolute Herausforderung und ich habe wirklich Bock drauf.
00:03:49: Und da war ich jetzt gestern shoppen, weil ich habe von meinem Coach quasi eine ziemlich große Liste bekommen von Dingen, die ich kaufen muss.
00:03:55: Das ist dann natürlich einmal der Schlitzschuh, den du brauchst.
00:03:58: Das sind so spezielle Handschuhe, du brauchst Knie-Schoner, ich weiß gar nicht, ich glaube Ellbogen-Schoner sogar auch.
00:04:03: Bestimmte Socken, da musste ich mir so stolpen und sowas kaufen.
00:04:06: Also es sind wirklich einige Sachen, die ich da auch erst mal gebraucht habe, weil ich ihm ein bisschen Geld ausgegeben und was ich zum Beispiel auch nicht wusste.
00:04:12: Und ich glaube, das wissen die meisten von euch auch nicht, weil, wie gesagt, Eiskunstlauf ist irgendwie einfach kein super verbreiteter, weiter Sport.
00:04:18: Du hast natürlich einmal immer Training auf dem Eis, aber noch viel wichtiger, wurde mir gesagt oder mindestens genauso wichtig, ist die Arbeit, die du nicht auf dem Eis machst.
00:04:27: gehört unter anderem Ballett.
00:04:29: Eben in erster Linie auch für diese Körperspannung, die du ja extrem auf dem Eis brauchst.
00:04:33: Dazu gehört auch einfach nur trockenes Training in so einer Halle mit einer Drehscheibe.
00:04:37: Also wie gesagt, ich hatte noch keinen Training, deswegen kann ich euch noch nicht ganz genau sagen, was alles passieren wird.
00:04:41: Aber dieses Eiskunstlaufen besteht nicht nur aus, ich bin auf dem Eis und versuche mich irgendwie hier über Wasser zu halten, wollte ich gerade sagen, dass es mich nicht hinlegt.
00:04:50: Sondern da steckt so viel mehr dahinter.
00:04:51: und gerade auch auf diesen Ballettunterricht freue ich mich so sehr, weil ich war nämlich nachdem ich meine Schlittschulen sowas gekauft habe.
00:04:56: dann auch noch mal in den Ballett laden.
00:04:58: Da habe ich dann auch so spezielle Schleppchen gebraucht.
00:05:00: Dann habe ich noch so eine Strumpfhose mitgenommen, so ein Body, so einen kleinen Rock.
00:05:04: Also wirklich, ich musste einmal in mir so eine komplette Ausstattung holen.
00:05:07: Und ich finde, es ist einfach niemals zu spät, mit Dingen anzufangen, auf die man Lust hat.
00:05:12: Ich weiß, dass es so eine gute Ausrede, wenn man schon erwachsen ist, zu sagen, ja, aber warum sollte ich jetzt noch mit diesem Hobby anfangen?
00:05:18: Das muss man doch schon im Kindesalter machen.
00:05:20: Und wenn ich jetzt damit anfange, das bringt ja gar nichts mehr.
00:05:23: Und ich kann das jetzt noch gar nicht mehr gut lernen.
00:05:25: schon besser als ich.
00:05:26: Ihr checkt nicht, dass wir nur dieses eine Leben auf diesem Planeten haben.
00:05:30: Es ist niemals zu spät mit irgendwas anzufangen.
00:05:32: Denkt ihr irgendwie, ja, ach Gott, und dann irgendwann im nächsten Leben bin ich ja nochmal ein Kid und dann kann ich damit anfangen.
00:05:38: Your life is right now.
00:05:39: Und wenn du Bock hast, Eiskunstlauf zu machen, dann informier dich.
00:05:42: Guck, ob du das irgendwo in deiner Nähe machen kannst.
00:05:44: Fang damit an.
00:05:45: Wenn du Bock hast, singen zu lernen, dann fang jetzt damit an Gesangsunterricht zu nehmen.
00:05:48: Wenn du Bock hast, tanzen zu gehen, Hip-Hop-Tanzen, Salzer-Tanzen, whatever, fang jetzt damit an.
00:05:54: Auch wenn du das hörst und fünfundreißig meinetwegen bist, es ist nie zu spät.
00:05:59: Und ich finde es so schade, wenn man sich so immer limitiert und sagt, jetzt ist es aber irgendwie auch schon zu spät und man fängt das ja doch schon im Kindesalter an.
00:06:06: Bro, nein.
00:06:07: Nein, ich sehe auch manchmal so Oscar-Dankesreden, in denen wirklich Schauspieler, die schon fünftig sind oder sowas ihnen ersten Oscar bekommen haben und dann davon erzählen, wie spät ihre Karriere es angefangen hat und dass sie immer das Gefühl hatten, sie sind viel zu alt und dass sie schon viel früher damit hätten anfangen sollen und dann haben sie den Oscar gewonnen, in einem höheren, späteren Alter in Erführungszeichen.
00:06:27: Es ist niemals zu spät.
00:06:29: Wenn das gerade irgendwie zu euch spricht und wenn ihr euch gerade irgendwie angesprochen fühlt, das ist euer Zeichen.
00:06:34: Und wenn ihr irgendwas habt, was ihr als Kind immer machen wollt, macht das einfach.
00:06:37: Bei mir ist war auch so Eisgrundlauf.
00:06:38: Das war einfach ein Ding.
00:06:39: Dadurch, dass es nicht in der Stadt war, in der ich direkt gelebt habe, wie zum Beispiel das Garde tanzen, ging es einfach nicht.
00:06:45: Es war einfach nicht realistisch, dass ich regelmäßig da in diese Eishalle gefahren werde.
00:06:49: Und deswegen hat das nicht geklappt.
00:06:50: Aber jetzt, ich habe die Möglichkeiten, es gibt hier Locations, wo ich das machen kann.
00:06:54: And I wanna do it.
00:06:55: Und ich bin so gespannt, wie viele Stunden ich jetzt in nahezu, erst mal haben werde.
00:06:59: Es ist natürlich immer ein Teambeschissen bei mir.
00:07:01: In einem Monat bin ich mal die ganze Zeit in Berlin.
00:07:04: Im nächsten Monat bin ich dann... gefühlt nicht mal zwei Tage in Berlin.
00:07:07: Also es ist halt so unregelmäßig und ich bin so viel unterwegs, dass ich das halt gar nicht so regelmäßig hinbekommen kann, wie ich es gerne machen würde.
00:07:14: Aber ich habe mir wirklich vorgenommen, immer wenn ich in Berlin bin, immer wenn ich kann, möchte ich dieser Sache nachgehen.
00:07:18: Weil ich brauche mal wieder so eine kleine Challenge.
00:07:20: Ich habe mir letztes Jahr wirklich einige Challenges gesetzt.
00:07:23: Ich habe einige Sachen gesagt, die ich irgendwie machen will, die ich probieren will, Sachen zu denen ich ja sagen will.
00:07:27: Und ich habe einfach gemerkt, wie krass mich das weitergebracht hat und wie sehr mir das ein Gefühl von, ich lebe gerade wirklich gegeben hat.
00:07:34: Deswegen möchte ich das unbedingt machen.
00:07:36: Ich finde, es gibt nichts Schöneres als Dinge, die dir wirklich das Gefühl geben, lebendig zu sein.
00:07:40: Und davon möchte ich dieses Jahr noch mehr haben.
00:07:43: Und in allererster Linie werdet ihr das Gefühl von Lebendigkeit bekommen, wenn ihr anfängt, einfach mal Ja zu Sachen zu sagen.
00:07:51: Und das ist auch die perfekte Einleitung.
00:07:54: Leute, ich bin ein Master of Talking.
00:07:56: Wie toll ich das jetzt gerade eingeleitet habe, dass es der absolute Worn sind.
00:08:00: Bitte schön, bitte schön, bitte schön für diese wunderschöne Einleitung.
00:08:02: Genau darüber reden wir heute.
00:08:04: Ja, seien euch so lebendig fühlen lässt und wir viel zu oft in unserer Komfortzone stecken bleiben, weil wir Angst haben, dass es unbequem wird.
00:08:12: Und was auch immer, aber wir sprechen heute wirklich über dieses gesamte Theory of Saying.
00:08:16: Ja, wir sprechen über diesen Butterfly-Effekt.
00:08:18: Wie krass eine klitzekleine Entscheidung, die ihr trefft, euer gesamtes Leben verändern kann.
00:08:24: Wirklich euer gesamtes Leben von vorne bis hinten.
00:08:27: Es wird total spannend.
00:08:28: Ich habe mich ein bisschen in diese ganze Thematik einmal reingefuchst.
00:08:31: Ich werde euch Tipps geben, wie ihr mit ein bisschen mehr... Leichtigkeit leben könnte.
00:08:34: Ich habe ganz viele Community Stories auch wieder zugeschickt bekommen.
00:08:37: Total spannend auch zu diesem ganzen Butterfly Effect Thema.
00:08:40: Da geht es so ein bisschen darum, wie ganz kleine random Sachen, die euch passiert sind, euer ganzes Leben verändert haben.
00:08:46: Da sind wirklich einige richtig gute Stories dabei.
00:08:48: Da könnt ihr euch drauf freuen.
00:08:49: Aber lasst uns doch jetzt erstmal über diese Comfort Zone sprechen.
00:08:52: Es gibt einen sehr, sehr schönen Spruch und zwar, your Comfort Zone kills you.
00:08:58: Irgendwie hab ich mir das gerade ein bisschen epischer vorgestellt.
00:09:00: Also in meinem Kopf.
00:09:01: Sicher, dass der einfach nur hier comfort zone kills you heißt.
00:09:04: Na ja, auf jeden Fall.
00:09:04: Egal.
00:09:05: Long story short, was das einfach bedeuten soll.
00:09:07: Wenn du die ganze Zeit in deiner bequemen, wunderschön, altbekannten Komfortzone bleibst, dann wirst du nicht weiterkommen im Leben.
00:09:14: Man kann nicht erwarten, dass man ein anderes Resultat bekommt, wenn man immer nur dieselben Dinge macht.
00:09:19: Also warum sollte sich jetzt auch einmal irgendwas ändern, wenn du dich genau so verhältst, wie davor?
00:09:23: Weil man hat immer diese ganzen Träume, man hat diese ganzen Ziele und Sachen, die man irgendwie erreichen will.
00:09:27: Aber man verhält sich die ganze Zeit so, wie man sich die letzten Jahre verhalten hat und man ist seinem Ziel in diesen letzten Jahren kein Stück näher gekommen.
00:09:34: Wie soll sich das dann jetzt auf einmal ändern?
00:09:36: Also wenn ihr eigentlich ein anderes Ergebnis wollt, aber euch die ganze Zeit seit Jahren gleich verhaltet, woher soll das kommen?
00:09:41: Soll da gezaubert werden?
00:09:42: Soll da jemand mit dem Zauberstab tschü tschü tschü tschü kommen oder so?
00:09:45: Das macht gar keinen Sinn.
00:09:46: Ja, die Komfortzone ist sowas ganz ganz schönes, weil du einfach weißt, was passiert.
00:09:52: In seiner Komfortsonne macht man die ganze Zeit Dinge, die man schon kennt.
00:09:55: Man trifft sich mit denselben Leuten, man geht denselben Hobbys nach.
00:09:59: Ganz simples Beispiel.
00:10:00: Du gehst in ein Restaurant und bestellst immer dasselbe Essen, weil du weißt, das wird gut schmecken.
00:10:05: Wenn du dich jetzt aber draus aus deiner Komfortzone rauszukommen und ein anderes Essen bestellst, besteht natürlich erstmal das Risiko, dass du das hassen wirst.
00:10:11: Das ist das Risiko, das du hasst, weil du nicht deinem altbekannten Dingen einfach mal folgst.
00:10:16: Aber was wenn durch diese Unbequemlichkeit dein absolutes neues Lieblingsgericht kommt.
00:10:23: Du bestellst das, du probierst das und denkst hier, oh mein Gott, das ist so viel besser als das Gericht, welches ich mir sonst immer bestellt habe.
00:10:30: Man fühlt sich halt in seiner Komfort so noch einfach sehr kompetent.
00:10:33: Also einfach, dass man das Gefühl hat, ich kann das, was ich gerade mache, ich fühle mich nicht dumm, ich fühle mich nicht unwissend, ich fühle mich nicht nicht genug oder so was, sondern man hat einfach das Gefühl, das was gerade ist, das kann ich, da bin ich gut, es läuft einfach.
00:10:45: Man geht, wie gesagt, im Prinzip dasselbe wie mit dem Essen einfach keine Risiken ein.
00:10:49: Sieht halt einfach daran, dass unser Gehirn einfach Sicherheit liebt und Überraschungen absolut gar nicht mag.
00:10:55: Also es ist ganz natürlich und ganz normal, hier psychologisch gesehen, dass wir immer eher nach unserer Comfort Zone streben als irgendwelche neuen, überraschenden, verrückten Dinge zu erkunden.
00:11:05: Aber nur weil diese Komfortzone bequem ist, heißt es nicht unbedingt, dass sie erfüllend ist.
00:11:11: Das ist ein bisschen wie mit so einer Beziehung.
00:11:12: Wenn du sehr lange schon in einer Beziehung bist und dann ist alles so ein bisschen Routine geworden und man denkt sich auch, das ist ja total... bequem und es ist ja total schön, heißt das nicht gleich, dass diese Beziehung nicht erfüllt.
00:11:23: Das ist ja auch der Grund, warum Menschen so krass lange in so jahrelang Beziehungen bleiben, weil sie irgendwann den Unterschied nicht mehr erkennen zwischen.
00:11:31: ist das gerade einfach nur noch bequem und schön oder ist das tatsächlich noch die Person, die ich liebe und die mich erfüllt und mit der ich mir irgendwie eine aufregende schöne Zukunft vorstellen kann.
00:11:40: Also manchmal ist das halt so, dass man dann irgendwie Bequemlichkeit einfach verwechselt mit.
00:11:44: ist das wirklich noch Liebe?
00:11:45: und so ist das auch ein bisschen mit der Komfortzone.
00:11:48: bei dieser türkischen Komfortzone kommt jetzt The Theory of Saying Yes ins Spiel.
00:11:53: Bekannt geworden ist dieses ganze The Theory of Saying Yes durch drei YouTuber, die gemeinsam den Kanal Yes Theory gegründet haben.
00:12:00: Und in den Videos haben sie dann eben gezeigt, was passieren kann, wenn man zu jeder Möglichkeit, die sich im Leben irgendwie ergibt, ja sagt.
00:12:07: Also einfach Chancen ergreifen und so Sachen ja sagen, auch wenn sie erstmal so ein bisschen unbequem bücken.
00:12:12: Und für mich ist eben genau dieses Konzept so verrückt, dass jede noch so kleine Mini Entscheidungen dein komplettes Leben verändern kann.
00:12:19: Also ja wirklich so, du könntest jetzt eine Nachricht schreiben.
00:12:21: Angenommen, du findest jemanden seit Jahren geil.
00:12:23: Du hast so ein Todescrash auf irgendjemanden und entscheidest dich jetzt einfach an einem random Mittwoch dazu.
00:12:29: Ich werde ihm jetzt schreiben.
00:12:31: Ich werde ihm jetzt meine Gefühle gestehen.
00:12:33: Eine kleine Nachricht kann sich dein gesamtes Leben verändern.
00:12:36: Angenommen, er sagt, oh mein Gott, das ist so krass, dass du mir das sagst, ich stehe auch schon seit mir kleine Kinder sind, voll doller auf dich und du bist meine absolute Traumfrau.
00:12:43: Oh mein Gott, da kommt ihr zusammen, dann heiratet ihr dann, kommt ihr Kinder, dann zieht ihr zusammen in ein wunderschönes großes Haus und da ist dein Ehemann.
00:12:48: Das könnte einfach passieren, wenn du eine kleine Nachricht abschickst.
00:12:51: Kann aber natürlich auch sein, dass er sagt, oh mein Gott, nein, ich finde dich gar nicht gut, dadurch ändert sich dein Leben dann auch komplett.
00:12:56: Also jede Entscheidung, die man irgendwie trifft, ich könnte jetzt einfach rausgehen auf die Straße und irgendjemanden ansprechen, das würde meinen Tag verändern.
00:13:03: Potenziell mein gesamtes Leben, wenn das jetzt eine Dame ist, mit der ich mich super gut verstehe, die wird meine neue beste Freundin, checkt ihr, was ich meine.
00:13:09: Wir bekommen eigentlich jeden Tag tausende Chancen und Möglichkeiten, unseren gesamten Lebensweg einfach zu verändern.
00:13:15: Und nehmen wir dieses Beispiel, du schreibst dem Typen, den du seit Ewigkeiten schon gut findest, eine Nachricht und dann plötzlich kommt ihr zusammen, ihr bekommt Kinder, ihr Haare sagt la, la, la, la.
00:13:22: Das wäre... Ein absolut kranker Butterfly-Effekt.
00:13:26: Und ich muss so oft an diesen Butterfly-Effekt denken, der hat seinen Ursprung in einem Film, der kam, glaub ich, im Jahr zwei Tausendvier raus.
00:13:31: Und der hat genau dieses Thema wie klitze, kleine, random und teilweise auch unwichtig erscheinende Entscheidungen deinen Leben verändern können.
00:13:38: Bei mir zum Beispiel war eine Entscheidung, die mein gesamtes Leben wirklich von vorne bis hinten verändert hat, mein Umzug nach Berlin.
00:13:44: Und das ist jetzt natürlich eine ziemlich große Sache, wenn man das jetzt mit irgendwelchen anderen Sachen vergleicht.
00:13:49: Aber was darauf alles gefolgt ist, ich würde zum Beispiel sagen, ich nicht nach Berlin gezogen, hätte ich niemals meine Moderationsjobs letztes Jahr gehabt.
00:13:58: Ich wäre niemals bei Bambi gewesen, hätte da moderiert.
00:14:00: Ich wäre niemals bei diesen ganzen Red Carpet-Events gewesen.
00:14:03: Das wäre alles nicht passiert, wenn ich nicht nach Berlin gezogen wäre.
00:14:07: Dadurch, dass ich nach Berlin gekommen bin, habe ich neue Leute kennengelernt, mit denen ich zusammen arbeite.
00:14:11: Ich habe mir hier mein Podcaststudio aufgebaut, was ich in meiner Heimat niemals gemacht hätte, als ich da noch gelebt habe.
00:14:16: Ich habe so viele Leute kennengelernt, die mich in so vielen verschiedenen Bereichen weitergebracht haben und gepusht haben.
00:14:22: und nach vorne gebracht haben und so viele persönliche Entwicklungen, die ich auch durchgemacht habe, wäre ich immer noch in meiner Heimat.
00:14:28: Mein Leben würde jetzt ganz anders aussehen.
00:14:29: Da bin ich wirklich komplett sicher.
00:14:31: Und für mich ist das irgendwie auch immer so, wenn man die finanziellen Möglichkeiten hat, ich würde jeder jungen Person dann draußen empfehlen, zieht weg, bleibt nicht in eurer Heimat.
00:14:40: Wenn ihr euren Horizont erweitern wollt, wenn ihr euch als Person entwickelt wollt, dann zieht verdammt noch mal raus aus eurer Heimat.
00:14:47: Das ist alles, was ihr euer ganzes Leben lang gesehen habt.
00:14:49: Diese Welt ist riesengroß.
00:14:51: nicht was da draußen alles auf euch wartet, wie viele Menschen auf euch warten in irgendeiner anderen fremden Stadt.
00:14:56: Ihr müsst einmal alleine leben und diese gesamte Erfahrung machen, dass ihr wirklich auf euch selbst gestellt seid.
00:15:01: Ihr seid alleine, ihr seid komplett lost, euch wird es richtig beschissen gehen, euch wird es einmal richtig gut gehen.
00:15:07: Ihr werdet neue Menschen kennenlernen, euer Herz wird gebrochen.
00:15:10: Vielleicht findet ihr die Liebe eures Lebens.
00:15:11: Ihr müsst alleine ein Haushalt auf die Reihe bekommen, ohne dass Mama und Papa in der Nähe sind, um euch irgendwie zu helfen.
00:15:16: Das Beste, was ich jemals gemacht habe, ist, in eine andere Stadt zu ziehen und alleine... Und wenn ihr sagt, ich möchte das so gerne machen, ich möchte eine andere Stadt, aber ich kann mir natürlich keine eigene Wohnung leisten, dann versuch das mit einer WG.
00:15:27: Das ist auch schon das.
00:15:28: Wisst ihr, wie unangenehm das erst mal die ersten paar Nächte wahrscheinlich ist, wenn ihr mit fremden Menschen auf einmal in irgendeiner Wohnung wohnt?
00:15:34: Raus aus eurer Scheißkomfortzone und raus aus eurem Scheißdorf.
00:15:39: Ist einfach meine persönliche Empfehlung.
00:15:40: Manchmal muss man wirklich ins eiskalte Wasser geschmissen werden.
00:15:43: Ich weiß, für manche Menschen ist das gar nichts.
00:15:45: Und die wisst ihr schon, okay, mein Dorf oder die Stadt, in der ich gerade bin, das ist wirklich meine Haie.
00:15:50: Und ich finde, das ist auch ein Gefühl, was man durchaus beneiden kann.
00:15:53: Was ich manchmal auch beneide bei so Familienmitgliedern von mir.
00:15:56: Kanane, Kursars oder so, wenn die sagen, ich möchte unbedingt da bleiben, wo ich aufgewachsen bin.
00:16:00: Das ist halt auch so was Schönes, weil du dann jetzt schon weißt, okay, hier fühle ich mich wohl.
00:16:05: Hier ist mein Ruhepult.
00:16:06: Das hatte ich halt nie.
00:16:07: Ich habe mich halt nie bei mir zu Hause wohlgefühlt in meinem Dorf oder in dieser Stadt.
00:16:11: Das war nie so der Weib.
00:16:12: Ich habe mich so begrenzt gefühlt.
00:16:14: Und die Leute dort haben so ein beschränktes Denken und irgendwie, das hat mich gar nicht weitergebracht.
00:16:19: und gar nicht inspiriert.
00:16:20: Ich hatte das Gefühl, ich bleibe in meiner Entwicklung völlig stehen.
00:16:23: Und dann bin ich eben nach Berlin gekommen und ich ist immer was los und tausend Sachen und tausend Events und tausend Menschen.
00:16:28: Und natürlich ist Berlin keine schöne Stadt.
00:16:29: Ich finde Berlin nicht besonders geil.
00:16:31: Ich weiß auch, dass ich in Berlin nicht bleiben werde.
00:16:33: Aber Berlin ist jetzt gerade einfach ein Abschnitt, der mich so triggert in ganz viele verschiedenen Wegen.
00:16:38: Positiv und negativ.
00:16:40: Es hilft mir gerade einfach extrem in meiner gesamten Entwicklungsphase irgendwie.
00:16:43: Ich weiß noch, als ich zu Weihnachten zu Besuch bei meiner Familie war und die Inspiration... für diese heutige Podcast-Folge war tatsächlich mein Opa.
00:16:53: Ich war nämlich an Weihnachten zu Hause bei meiner Familie und wir saßen am Essenstisch und der hat dann so ein bisschen über sein Leben erzählt und hat irgendwie gesagt und eine Sache, die ich dir sagen kann.
00:17:02: Das Wichtigste im Leben ist, dass du Entscheidungen triffst.
00:17:06: Nur keine Entscheidung ist eine falsche Entscheidung.
00:17:10: Und ich habe das erste gehört und habe irgendwie so ein bisschen so, ja, okay, ist halt so ein normaler Spruch.
00:17:14: Nur keine Entscheidung ist eine falsche Entscheidung.
00:17:17: Ich habe das gar nicht so richtig gecheckt, bis ich dann ein bisschen länger darüber nachgedacht habe.
00:17:21: Irgendwie hat mich dieser Satz nicht losgelassen.
00:17:22: Ich habe die ganze Zeit darüber nachgedacht.
00:17:24: Nur keine Entscheidung ist eine falsche Entscheidung.
00:17:27: Dann habe ich mich so richtig ertappt gefühlt, weil ich so viele Dinge in meinem Leben immer wieder habe, die ich einfach aufschiebe.
00:17:33: Ich weiß, ich müsste eigentlich eine Entscheidung treffen.
00:17:36: Ich müsste Verantwortung übernehmen.
00:17:37: Aber ich schieb das gerne so weg und sag so, ach nee, ich entscheide mich später mal oder sowas.
00:17:42: Wenn du Entscheidungen triffst, nur dann können Sachen passieren.
00:17:45: Und es gibt keine falschen Entscheidungen.
00:17:47: Alles, was du machst, wird dich näher an dein Ziel bringen.
00:17:51: Und wenn es eine objektiv falsche Entscheidung ist, dass jetzt erstmal irgendwie total viele schlimme Sachen passieren und man denkt sich, oh Gott, oh Gott, oh Gott, dann lernst du daraus.
00:18:00: Es gibt wirklich nur richtige Entscheidungen.
00:18:03: aber das Schlimmste, was man machen kann, ist, dass man seine Zeit damit verschwendet, einfach gar nichts zu machen, einfach so in der Luft rumzuhängen.
00:18:09: Dann trefft die Entscheidung und sagt, nein, ich mach das nicht.
00:18:11: Dann wirst du es vielleicht erst mal ein bisschen bereuen und denkst, oh, aber eigentlich hätte ich das doch machen sollen.
00:18:16: Treff eine Entscheidung, hör auf dein Herz, hör auf dein Bauchgefühl und dann lebt mit den Konsequenzen.
00:18:20: Nichts bereuen.
00:18:21: Sobald du eine Entscheidung getroffen hast, bereu es nicht.
00:18:24: Dann ist es dann, dann ist es erledigt.
00:18:25: Wenn im Nachhinein schlechte Sachen passieren, dann lerne daraus.
00:18:28: Zieh Konsequenzen, schreib dir das auf.
00:18:30: Alles ist ein Learning.
00:18:32: sind hier auf dieser Erde nicht als fertiges Produkt, das alles weiß und schon Bescheid weiß und einfach nur, dass wir hier so ein bisschen vor uns hinvegetehen sollen oder so was?
00:18:39: Nein, wir sind auf dieser Erde, um zu lernen.
00:18:41: Alles, was passiert, ist ein Learning.
00:18:44: Deswegen, es gibt keine falsche Entscheidungen.
00:18:46: Hauptsache, ihr trefft irgendeine.
00:18:48: Und dann gucken, was passiert.
00:18:49: Es gibt ja auch ganz viele Leute, die so Peep-A-Pheaser-mäßig immer Ja zu Sachen sagen.
00:18:54: Und das ist natürlich nicht das, was jetzt hier gemeint ist.
00:18:57: Also es geht wirklich eher so darum, dass ihr zu Sachen Ja sagt, die ihr eigentlich eher nicht machen würdet, obwohl ihr wisst, dass das, wenn ihr euch dazu zwingen würdet, ein coolen Outcome hätte.
00:19:07: Das ist bei mir zum Beispiel mit diesem Schlitzschlaufen.
00:19:09: Das wird Todesunangenehm.
00:19:10: Die ersten paar Stunden, ich werde mich so schämen, ich würde mich die ganze Zeit hinlegen.
00:19:13: Und das wird irgendwie so, ja, einfach unangenehm.
00:19:15: Und dann irgendwann, wenn ich diese Konfor... und dann eben offiziell verlassen habe, dann wird das cool.
00:19:20: Und es ist super wichtig, Grenzen zu setzen, gerade wenn es um persönliche Sachen geht.
00:19:24: Wenn ihr wirklich wisst, ich möchte das gerade nicht.
00:19:26: Ich bin mir ganz sicher, ich möchte das nicht, wenn es irgendwelche körperlichen Sachen sind.
00:19:29: Wenn jemand sagt, hey, sei doch jetzt aber nicht so prüde, schlaft doch mit mir, man lebt nur ein einziges Mal, lass mich in dein Hütchen oder was auch immer.
00:19:37: Da sollt ihr natürlich nicht ja sagen.
00:19:38: Es ist wichtig, seine eigenen Grenzen zu kennen, seine eigenen Grenzen zu setzen und diese dann auch wirklich umzusetzen.
00:19:45: Das ist natürlich an aller erst... Stelle ganz wichtig.
00:19:47: Darum geht es nicht in dieser Yes-Serie.
00:19:49: Es sind wirklich einfach so banale Sachen.
00:19:51: Du wirst zu einer Party eingeladen last minute und bist so, aber eigentlich wäre es viel bequemer, wenn ich jetzt heute einfach auf meiner Couch bleiben würde und dann sagst du einfach mal, ja, denkst ihr, you only live once, ich bin nur noch einmal knackiger, einzwanzig, ab auf diese Party.
00:20:03: Ja, aber Red Flags, um das nochmal hier zu differenzieren von diesem Ja sagen, wäre, wenn ihr nur Ja sagt, um die Erwartungen von irgendjemandem zu erfüllen.
00:20:10: Wenn ihr Ja sagt und dabei euer Bauchgefühl ignoriert oder ihr sagt nur Ja, weil ihr von irgendwelchen Parteien unter Druck gesetzt wird.
00:20:17: Deswegen lass uns doch einfach über Situationen sprechen, wie ihr im Alltag ja sagen könnt, ohne Grenzen zu überschreiten.
00:20:22: Meinte ich ja eben gerade schon, wenn ihr irgendwie eine Einladung bekommen habt, die ihr sonst einfach aus Bequemlichkeit absagen würdet.
00:20:28: So, Orni, da sind zu viele fremde Menschen und ich kenne die alle noch nicht und ich traue mich nicht und ich muss da damit den quatschen.
00:20:32: Einfach ja sagen, was soll passieren?
00:20:34: Sprecht mit Menschen.
00:20:36: Ich finde, man tendiert immer dazu, wirklich nur Konversation mit Menschen zu führen, wo man denkt, das könnte mich jetzt interessieren.
00:20:42: Ich glaube, die sind interessant.
00:20:44: Ich kenne die schon ein bisschen.
00:20:45: Wieder dieses typische Komfort-Themen-Ding.
00:20:46: Aber ich habe mir in letzter Zeit wirklich auch vorgenommen bei Events.
00:20:49: Ich spreche mit Menschen, auch wenn ich denke, die haben mir jetzt nicht unbedingt was interessanter zu sagen.
00:20:54: Wenn die was ganz anderes machen, als ich.
00:20:56: Wenn das gar nicht meine Welt ist.
00:20:57: Ich liebe es, in letzter Zeit Menschen zuzuhören.
00:21:00: Weil jeder Mensch kann dich in irgendeiner Form inspirieren.
00:21:03: Sagt ja zu Möglichkeiten.
00:21:05: bef- vor, ihr euch bereit dazu fühlt.
00:21:08: Der beste Weg, um ganz schnell aus der Kopfhaut zu rauszukommen, überlegt euch jetzt eine Sache, die euch maximal unwohl fühlen lassen würde.
00:21:15: Ein Ziel, das ihr irgendwie im Kopf habt, aber jetzt gerade würde euch das maximal unwohl fühlen lassen.
00:21:20: Ihr fühlt euch gar nicht bereit.
00:21:21: Das wäre total gruselig und ihr habt so Angstgedanken damit verbunden, diese Sache wirst ihr machen.
00:21:26: Wisst ihr, was das für eine kranke Challenge wäre?
00:21:28: Wenn ihr jetzt sagt, okay, ihr seid jetzt gerade mit der Schule fertig geworden und euer Traum war es irgendwie immer, ein Jahr nach Australien zu gehen, aber irgendwie, ich fühlt euch noch nicht so bereit und vielleicht mache ich das lieber in meinen Zwanzigeren und da... Irgendwann macht das jetzt, macht das jetzt.
00:21:40: Ohne viel darüber nachzudenken, ohne über das ganze was, wenn das passiert, macht das einfach.
00:21:43: Wenn ihr euch noch nicht bereit fühlt, dann wird das umso geil auf.
00:21:46: Am Ende des Tages ist man nie bereit für irgendwas.
00:21:47: Das ist wie bei meinen Moderationsjobs.
00:21:49: Ich hatte keine richtige Vorbereitung dafür.
00:21:52: Ich wusste nicht, wie ich mich da verhalten soll.
00:21:54: Ich wusste nicht, wie gestikuliere ich, wie spreche ich richtig.
00:21:57: Ich habe das einfach gemacht.
00:21:59: Ich habe das einfach gemacht.
00:22:00: Mein erster Moderationsjob, ich habe es gemacht.
00:22:01: Ich bin ins kalte Wasser gesprungen und es war mega geil.
00:22:03: Und jetzt ziehe ich es vielleicht dann in Erwägung, wenn ich das noch mal habe.
00:22:06: mich so ein bisschen mehr davor zu bereiten und einfach hier zu gucken.
00:22:09: Ich war gar nicht bereit dafür.
00:22:10: Ich war wirklich eigentlich nicht bereit dafür.
00:22:12: Aber ich habe es einfach gemacht.
00:22:13: Mein Team hat mich überredet.
00:22:14: Ich habe gesagt, ich muss mal wieder neue Sachen machen, die mich challenging.
00:22:17: And here I am.
00:22:17: Und das ist meine absolute Passion.
00:22:19: Und ich finde es hammergeil.
00:22:20: Hätte ich niemals herausgefunden, wenn ich diese Anfrage bekommen hätte.
00:22:22: Und dann gesagt hätte, oh nein, aber ich habe nicht mehr so viel Zeit.
00:22:25: Und ich muss mich hervorbereiten.
00:22:26: Und ich kann das gar nicht.
00:22:27: Und ich bin noch keine Moderatorin.
00:22:28: Und wie soll ich da mit Celebrities jetzt auf dem roten Teppich auch auf Englisch sprechen?
00:22:32: Ich kann noch gar nicht so gut Englisch.
00:22:33: Und ich muss das noch mal üben und so was.
00:22:34: All diese Gedanken hätte ich... haben können, aber ich habe mir gesagt, ich fühle mich nicht bereit, okay, das ist in Ordnung, aber ich mache das jetzt trotzdem, weil das eine Hammer Chance ist und ich will mich dazu zwingen.
00:22:43: Und jetzt wird super geil.
00:22:43: Also bewirb dich auf den Job, auch wenn du das Gefühl hast, du entsprichst den Qualifikation noch nicht hundert Prozent oder du bist noch nicht hundert Prozent bereit, einfach machen.
00:22:51: Und sonst halt einfach kann man sich selber so persönlich ein bisschen challenging, keine Ahnung, mal einen verrückteren Look tragen, den man eigentlich ganz cool findet oder mal in der Konversation irgendwie eine eigene persönliche Meinung mit einbringen, die nicht unbedingt Mainstream ist.
00:23:04: Einfach mal ein bisschen... So, und ich habe ja schon gesagt, dass ich hier ein paar knackige Community-Stories mal wieder bekommen habe zu diesem Butterfly-Effekt und Situationen, in denen kleine Sachen passiert sind, die dann den ganzen Tag oder vielleicht auch das ganze Leben irgendwie verändert haben.
00:23:21: Und ich würde sagen, wir hören da einfach mal rein, was wir hier haben.
00:23:23: Die erste ist eine ziemlich lange.
00:23:24: Ich stand morgens am Bahnhof, um in die Uni zu fahren und habe gemerkt, dass ich meinen Kaffee auf der Theke am Kiosk stehen lassen habe.
00:23:30: Damals meine favorite Thermoskanne, die konnte ich nicht stehen lassen, du checkst.
00:23:33: Ich bin zurück in den Kiosk gerannt und habe dadurch meine Bahn verpasst.
00:23:36: Zum Glück kam schnell die nächste.
00:23:37: Und die Frau, die daneben mir gesessen ist, hat laut telefoniert.
00:23:40: Ich wollte eigentlich nicht zuhören, aber ich hab raushören können, dass hier eine Unidozentin für genau meinen Studiengang ist, aber an einer anderen Uni.
00:23:47: Normalerweise hätte ich Kopfhörer reingemacht, aber ich hab sie nach dem Telefonat angesprochen.
00:23:51: Ich hatte so ein spannendes Gespräch mit ihr, dass ich später meine Masterarbeit wegen ihr thematisch anders ausgerichtet habe.
00:23:56: Hab die Arbeit total gut bestanden und es ist mir übel leicht gefallen, weil das Thema sehr spannend war.
00:24:01: Ich wusste von dem Thema vorher noch gar nichts und es hat mir einfach meine Note gerettet, dass ich... mein Kaffee vergessen habe.
00:24:07: Ist das nicht so cool?
00:24:09: Ich versuche auch immer so ein bisschen diesen Gedanken zu haben, wenn eine Bahnverspätung hat oder wenn mein Flug verspätet ist.
00:24:14: Ich denke mir immer, das Universum versucht mich gerade vor irgendwas zu beschützen.
00:24:18: Das hat irgendeinen Grund, warum ich jetzt erst zwei Stunden später an meinem Zielort ankommen soll.
00:24:22: Oder wenn ich unbedingt irgendeinen Job haben will und dann klappt es nicht, dann denke ich mir immer, das sollte nicht sein.
00:24:27: Mein Lebensweg sieht anders aus und diese Sache passt da nicht dazu.
00:24:30: Und das ist doch auch so genau, dass sie, sie hat diesen Kaffee vergessen, dachte sich bestimmt, oh mein Scheiße, das nervt mich jetzt.
00:24:34: So das nervt mich, jetzt muss ich die nächste Bahn nehmen.
00:24:36: Und dann hat sie dadurch ihre, ihre Masterarbeit gerockt.
00:24:39: Nur wegen dieser Dozentin.
00:24:40: Und sie hat halt auch einfach angesprochen, ne?
00:24:41: Klassiker, ich hatte keinen Bock auf eine Party zu gehen, weil ich zu müde war.
00:24:44: Und genau da habe ich dann natürlich meinen Freund kennengelernt.
00:24:48: Das denke ich mir auch so oft, wenn ich so keine Lust habe, auf so eine Feier oder so zu gehen.
00:24:52: Was, wenn ich da jetzt jemanden ganz besonderen kennenlerne, ich muss hin.
00:24:55: Und dann irgendwie passiert das nicht.
00:24:56: Ich glaube, man darf nicht dran denken, was, wenn ich da jetzt jemanden kennenlerne.
00:24:59: Sondern man muss einfach gehen.
00:25:00: Die Story ist nicht von mir, aber von meiner Schwester.
00:25:02: Sie wollte sich mit einer Freundin... in der Stadt treffen und wollte gerade los zur Bushaltestelle gehen, als ihr aufgefallen ist, dass ihre Katze ins Schlafzimmer gekotzt hatte.
00:25:09: Den Gestank kriegst du ja nie wieder raus, wenn das länger liegen bleibt.
00:25:12: Also war sie länger zu Hause, um das zu putzen.
00:25:14: Später hat sie in den Nachrichten gesehen, dass genau der Bus einen Riesenunfall hatte, bei dem es viele Verletzte und sogar auch Tote gab.
00:25:21: Also der Bus, mit dem sie hätte fahren müssen.
00:25:23: Man weiß natürlich nie, was gewesen wäre, wenn sie den Bus erwischt hätte, aber total krass, dass die Kotze von ihrer Katze ihr das Leben gerettet hat.
00:25:30: Ich sag euch, das ist insane.
00:25:32: So ein bisschen spirituell angehaucht.
00:25:35: Wenn man gerade kurz davor ist, das Haus zu verlassen und die ganze Zeit irgendwelche Sachen runterfallen.
00:25:40: Also wenn du läufst und dein Schlüssel fällt runter, deine Tasche fällt dir runter und die ganze Zeit fallen so Sachen runter, dann soll das auch so ein Zeichen vom Universum sein, dass man nochmal kurz langsam machen soll, dass man sich nochmal eine Minute nehmen soll und dann erst das Haus verlassen soll.
00:25:53: Das soll irgendwie auch angeblich so ein Zeichen irgendwie sein.
00:25:55: Herzen kotzen aber irgendwie auch so oft, ne?
00:25:57: Also ich krieg immer mit, dass irgendwelche Katzen kotzen.
00:25:59: Hast du was ist denn da los?
00:26:01: Warum sind die immer im Kotzen?
00:26:02: Meine Mutter hatte eine beste Freundin und sie war wirklich richtig dicke mit ihr.
00:26:05: Sie war mit ihr von der ersten bis zu zehnten Klasse in einer Klasse und dann ist ihre Freundin nach Neuseeland ausgewandert.
00:26:11: Zu der Zeit war es mit Handys ja eher etwas schwieriger und die haben irgendwie keine Nummern ausgetauscht oder sonstiges.
00:26:17: Wow.
00:26:17: Dreißig Jahre später wollte meine Mutter sich die Haare schneiden lassen und ist zum Friseur gegangen.
00:26:22: Sie ist in einen neuen Friseurladen und dann stand da auf einmal ihre alte beste Freundin und hat ihr die Haare geschnitten.
00:26:27: Seitdem sind die beiden wieder unzertrennt.
00:26:31: Oh mein Gott, Baby!
00:26:33: Ihr könnt mir nicht sagen, dass da nicht irgendwas mit reingespielt hat.
00:26:38: Dass sie sich wirklich das so entschieden hat, ich gehe jetzt zu diesem Friseur.
00:26:40: Das müssen irgendwelche größeren Mächte gewesen sein, die wirklich diese gesagt haben, nein, probieren dann andere Friseurladen aus.
00:26:46: Was, wenn sie zu ihrem Alten gegangen wäre?
00:26:48: Komfortzone.
00:26:49: Bei ihrem Alten hätte sie gesagt, ja, aber ich weiß, dass der sicher gut ist.
00:26:52: Da hat sie sich getraut, was Neues auszuprobieren und da hat sie ihre alte BFF wieder gefunden.
00:26:56: Unsere Klasse ist auf Klassenfahrt gefahren und ich hatte überhaupt keine Lust mitzufahren.
00:26:59: Hab's dann trotzdem gemacht, ich hatte übel FOMO und als wir angekommen sind, war das ... Ich wollte direkt wieder heim und meine Mama hat mich zum Glück abgeholt.
00:27:07: Meine Freundin hat mir dann erzählt, dass in der zweiten Nacht jemand mit einer Waffe das Motel gestürmt hat.
00:27:13: Zum Glück ist nichts passiert, aber ich bin trotzdem froh, dass ich nicht da war.
00:27:17: Aber wisst ihr, was ich mir dann andererseits auch immer wieder denke bei diesen Stories?
00:27:21: Zum Beispiel das mit der Katze.
00:27:23: Sie hat ihren Bus nicht erwischt und dadurch wurde sie ja sogar vor ihrem eventuellen Tod beschützt.
00:27:27: Aber ich denke mir dann immer, was ist denn mit den anderen Leuten?
00:27:30: Also warum ist denen denn nichts irgendwie passiert?
00:27:32: was sie davor geschützt hätte.
00:27:34: Weil ich glaube halt schon so an dieses Schicksal und was auch immer und dass du dann beschützt werden solltest.
00:27:38: Aber was denn mit den anderen, die im Bus waren?
00:27:41: Warum hat denn da nicht eine Katze im Schlafzimmer gekotzt?
00:27:43: Oder warum haben die denn nicht vergessen, den Herd auszumachen und mussten dann doch mal zurück in ihre Wohnung rennen?
00:27:48: Also das frage ich mich da dann halt irgendwie immer.
00:27:50: Auch bei mir, wenn ich so Sachen habe und dann ist irgendwie was Schlimmes passiert und ich denke mir so, okay, zum Glück hat das jetzt doch nicht geklappt.
00:27:56: Und dann denke ich mir so, warum sollten manche Menschen beschützt werden und manche nicht?
00:28:00: Das ist jetzt ein bisschen deep, aber das frage ich mich dann halt irgendwie schon.
00:28:03: Warum war das bei manchen dieser Butterfly-Effekt quasi so positiv?
00:28:08: Und bei manchen, das war ja auch ein Butterfly-Effekt.
00:28:11: Vielleicht wollte die Person eigentlich einen späteren Bus nehmen, hat aber dann durch Zufall noch den früheren erwischt und dachte sich, ah, guck nice, perfekt.
00:28:17: Und dann geht dieser Butterfly-Effekt in negative Stadt, in eine positive Richtung.
00:28:20: Das ist so... What the fuck?
00:28:23: Das ist so irgendwie so... Scheiße.
00:28:26: Also ich glaube, das beschreibt einfach wirklich sehr gut, dieser Butterfly Effekt kann durchaus auch negativ sein.
00:28:32: Also dieser Butterfly Effekt in sich beschreibt ja nicht, dass es immer positive Dinge sind, die passieren können, sondern dieser Butterfly Effekt ist ja einfach nur das... Geht klitzekleine Handlungen alles verändern können, dass einfach Sachen, die aufeinander kommen und miteinander dann irgendwie synergieren und einfach zusammen passieren und nacheinander passieren, dass die dann eine riesengroße Auswirkung einfach haben können.
00:28:51: Eine kleine Entscheidung und die kleine Entscheidung bei den Menschen, die irgendwie dann umgekommen sind im Bus, war dann, dass sie diesen Bus genommen haben.
00:28:56: Wollte zum Schüleraustausch in die USA mit meiner besten Freundin, dann ist sie krank geworden und konnte nicht mit.
00:29:01: Ich habe so geheult und wäre wirklich fast nicht geflogen.
00:29:03: Aber irgendwas hat mir doch gesagt, mach es, obwohl ich um Ultra Angst hatte, alleine zu fliegen.
00:29:11: Ich war mal vor langer Zeit im Kino mit Freunden, bin während des Films auf die Toilette gegangen, versehentlich aufs Männerklo.
00:29:17: Als ich mir die Hände gewaschen habe, kam nach einer Zeit von einer Männerschimme hinter mir ein verwirrtes Höhe, bin ich ja falschen Klo.
00:29:22: Ich hab mich umgedreht und heute, elf Jahre später, sitze ich gerade auf seiner Couch und kuschle mit unseren drei Katzen.
00:29:30: Oh mein Gott!
00:29:32: Was ist das bitte für eine coole Kenland-Story?
00:29:35: Einfach sie ist ausversiert und auf die Männertoilette gegangen und dann hat sie sich umgedreht und zwar bestimmt wie in so einem Film so love at first sight.
00:29:42: Sie hat sich umgedreht, gerade so am Händelwald und dann so wow!
00:29:45: Das war wie so slo-mo oder bestimmt alles.
00:29:47: und dann ist er so, ha, bin ich auf dem falschen Klo und sie war wahrscheinlich so to stand to speak und sie war so Okay, hallo?
00:29:54: Ich bin auf dem falschen Klo.
00:29:55: Da haben die miteinander geredet.
00:29:56: In bestimmten Nummern ausgetauscht oder so.
00:29:58: Oh mein Gott, Glückwunsch.
00:29:59: Und LG an deine drei Katzen.
00:30:00: Ich hoffe, die kotzen nicht.
00:30:02: Schon ewig her.
00:30:02: Ein Junge, den ich von früher kannte, hatte sich bei meiner Arbeit beworben.
00:30:06: Mein Workbusty, zweiundvierzig-Familienvater, hat ihn für die Stelle, die frei war, angelernt und hat mich dann per Daumen hoch, runter entscheiden lassen, ob der bei uns arbeiten darf oder nicht.
00:30:16: Ja, hätte ich nein gesagt, wären wir niemals zusammengekommen.
00:30:20: Insane.
00:30:20: Herzlichen Glückwunsch.
00:30:21: Ganz oft sind es wirklich diese Geschichten mit Liebe, dass Menschen zu einer Sache ja gesagt haben und dann die Liebe ihres Lebens gefunden haben.
00:30:28: Ich fahre jeden Morgen mit dem Bus in die Schule und nehme normalerweise immer den letzten, außer das eine Mal.
00:30:33: Ich hatte in der Früh nichts zu tun und hatte mir gedacht, dass ich doch einen Bus früher nehmen könnte, anstatt zu Hause zu sitzen und zu warten.
00:30:39: Als ich im Bus war, war ich schon sehr voll und ich musste stehen, als ein Junge einstieg.
00:30:44: Er war, wie ich jetzt weiß, ein Jahr älter als ich und einfach total mein Typ.
00:30:47: Er stand die halbe Busfahrt auch wie ich, bis er dann einen Platz bekam.
00:30:51: Als er seinen Rucksack abgestellt hatte, kam er sogar zu mir und fragte mich, ob ich mich auch setzen möchte.
00:30:56: Nachdem ich mich hingesetzt hatte, fragte er mich dann nach meinem Instagram.
00:30:59: Er war relativ schüchtern dabei und hat nachdem ich es ihm gegeben, hatte gar nichts mehr zu mir gesagt.
00:31:05: Das ist so innocent, cute, junge Liebe.
00:31:08: Ungefähr ein Monat später sind wir dann zusammengekommen und ich liebe ihn über alles.
00:31:13: Ich kann mir das so vorstellen, die Situation einfach nur so, hey, kann ich dein Instagram haben?
00:31:16: Dann hätte er sich gar nicht mehr getraut, irgendwas zu sagen.
00:31:18: Und dann war er bestimmt über Texte ein bisschen weniger schüchtern.
00:31:21: Super süß.
00:31:22: Da war doch bestimmt so irgendwas in ihr, hat einfach gesagt, ich nehme diese früheren Bus.
00:31:25: Manchmal sind es wirklich so unerklärliche Sachen.
00:31:27: Du hast einfach dieses Gefühl, ich mach das jetzt einfach.
00:31:30: Zum Beispiel das letzte Date, welches ich jetzt hatte, das war mit jemandem aus einer anderen Stadt.
00:31:34: Das ist auch nur passiert, weil ich random zum Feiern gehen in diese Stadt gefahren bin.
00:31:39: Und hätte ich das nicht gemacht, dann wäre das niemals passiert.
00:31:40: Also einfach nur weil ich, weil ich gesagt habe, ja irgendwie irgendwas in mir hat gesagt, ich möchte zum Feiern gehen dorthin.
00:31:46: Und dann habe ich es einfach gemacht.
00:31:47: Das war keine Entscheidung über die du so viel nachtingst.
00:31:49: Manchmal gibt es einfach Sachen, die so in dir sagen, mach das.
00:31:53: Und dann machst du das und dann passieren solche coolen Sachen.
00:31:55: Also ich glaube meistens, wenn es um so Schicksalsdinge geht, das sind gar nicht... so richtig riesengroße aktive Zeichen, sondern es kann nur so eine kleine Mini-Stimme sein, die dir das sagt und dann musst du einfach bereit sein, Jahr zu sagen.
00:32:05: Also, ich würde sagen, ihr nehmt jetzt einfach mal für diese Woche mit dieses Wort Ja, zwei Buchstaben, J, A. Und guckt einfach, was passiert.
00:32:16: Versucht euch immer wieder, in irgendwelchen Situationen daran zu erinnern, wenn ihr schon kurz davor seid, nein zu sagen.
00:32:22: Was wäre, wenn ich jetzt einfach ja sage?
00:32:24: Und wie gesagt, haben wir schon besprochen, es geht nicht um Sachen, die Grenzen für euch persönlich überschreiten, sondern einfach um so kleine Dinge, wo ihr euch dann wirklich denkt, warum denn eigentlich nicht?
00:32:32: Eigentlich würde ich jetzt gerade nein sagen, aber was wäre denn, wenn ich jetzt einfach mal ja sagen würde?
00:32:36: Und ich bin so gespannt, was dann für Sachen passieren.
00:32:39: Ich find das auch total schön, wenn ihr mir das dann auf Instagram schreibt, wenn ihr mir so ein bisschen einwürdig verschafft.
00:32:44: was sich verändert hat, ob euch vielleicht irgendwas ganz Verrücktes passiert ist.
00:32:47: Ich bin mir sicher, es werden Sachen passieren.
00:32:49: Hundert Prozent deswegen.
00:32:50: Lass uns das versuchen.
00:32:52: Ich werde das auch machen.
00:32:53: Vielleicht können wir dann irgendwann nochmal so eine kleine Follow-up-Podcastfolge machen.
00:32:57: Dann könnt ihr mir wieder eure Story schicken, was vielleicht passiert ist.
00:32:59: Und lass uns das doch wirklich als gemeinsames Projekt einfach mal in die Hand nehmen.
00:33:03: So ein bisschen einfach als Test, was passiert, wenn.
00:33:06: Und dann, wenn es euch nicht gefällt, dann macht das halt nicht.
00:33:08: Aber ich bin mir sicher, da werden sich ganz interessante Sachen auftun.
00:33:12: Ich hoffe, diese Podcast-Volga hat euch ein bisschen motiviert.
00:33:14: Ich hatte ganz viel Spaß mal wieder mit euch und wir sehen uns nächste Woche wieder.
00:33:18: I love you.
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